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·24 janvier 2026

"Haben Charakter gezeigt": Bielefeld beweist gute Moral

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Die Arminia ist wieder da. Nach einem zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand startete Arminia Bielefeld eine Aufholjagd und verdiente sich am Ende den Punktgewinn. Eine wichtige Erfahrung für die kommenden Wochen.

"Haben das Gesicht gezeigt, das man von uns kennt"

Lange hatte es danach ausgesehen, als würde der Abwärtstrend bei Arminia Bielefeld weitergehen. Nach einer harmlosen ersten Halbzeit lagen die Hausherren mit 0:2 hinten. "Wir haben in der ersten Halbzeit zwei Tore bekommen, die zu einfach fallen", stellte Trainer Mitch Kniat fest. Seine Halbzeitansprache muss deutlich ausgefallen sein, denn nach dem Wiederanpfiff zeigte seine Elf ein anderes Gesicht. "Viele Teams geben sich nach so einem Rückstand zur Halbzeit auf. Aber die Jungs haben gezeigt, dass sie eine Einheit sind und extrem viel Charakter haben", lobte Kniat die Mentalität seiner Schützlinge.


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Anstatt sich von den erneuten Rückschlägen herunterziehen zu lassen, bäumte sich die Arminia auf und stemmte sich gegen die drohende Niederlage. "In der Pause haben wir uns gesagt, dass wir nichts zu verlieren haben und alles investieren müssen. Dafür haben wir uns belohnt", erklärte Joel Grodowski den verbesserten Auftritt im zweiten Durchgang. Der Stürmer sorgte nach dem Platzverweis gegen Kiels Ivan Nekic vom Elfmeterpunkt für den Anschluss. "In der zweiten Halbzeit haben wir das Gesicht gezeigt, das man von uns kennt und das wir Woche für Woche auf den Platz bringen wollen", bekräftigte Grodowski.

"Wir sind verantwortlich für die Stimmung im Stadion"

Aufgrund der Steigerung in der zweiten Halbzeit fiel das Fazit des Trainer positiv aus: "Ich muss die ganzen 90 Minuten bewerten und dann ist es ein verdienter Punkt. Wir müssen das Positive sehen, wir sind gut zurückgekommen, die Körpersprache war in der zweiten Halbzeit extrem gut, wir haben alles reingehauen und konnten uns auf jeden Einzelnen verlassen." Mit der verbesserten Einstellung kam auch die volle Unterstützung der heimischen Fans zurück, die die schwache erste Hälfte mit einem Pfeifkonzert quittierten. "Wir sind verantwortlich für die Stimmung im Stadion. Und wenn man die Leistung bringt, sieht man, dass man sich auf unsere Fans immer verlassen kann", so Kniat.

Es war nicht das erste Mal in dieser Saison, dass der Arminia eine Aufholjagd gelang. Schon sieben Punkte konnten die Ostwestfalen nach einem Rückstand holen. Eine wichtige Erkenntnis für den Kampf um den Klassenerhalt. "Wir kennen diese Situation, müssen gemeinsam stärker aus dieser Phase herauskommen, weiter an uns glauben und alles reinwerfen. Genau das haben wir heute auch gezeigt", betonte Kapitän Mael Corboz. Die Tabellensituation bleibt nach wie vor kritisch. Durch den Punktgewinn verbesserten sich die Ostwestfalen zwar auf Platz zwölf, sind aber weiterhin punktgleich mit dem Relegationsplatz, auf dem nun Eintracht Braunschweig liegt. Alle Mannschaften, die hinter der Arminia liegen, spielen aber noch. Für die Kniat-Elf geht es am 1. Februar mit einem Auswärtsspiel bei Dynamo Dresden weiter.

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