Borussia Dortmund
·17 février 2026
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AusgangslageAllein von der Tabellensituation spricht natürlich einiges für die Dortmunderinnen, die mit 27:3-Zählern vor der HSG Blomberg-Lippe (26:4) die Hauptrunde anführen. Der Thüringer HC verteidigt zwar seit Wochen erfolgreich Rang vier, hat aber nur noch einen Minuspunkt weniger auf dem Konto als Verfolger VfL Oldenburg. „Für beide Klubs ist dieses Spiel natürlich enorm wichtig. Wir sollten die Play-offs aber relativ ungefährdet erreichen. Für uns geht es eher um die Platzierung. Der THC steht aber unter Druck, um Oldenburg auf Distanz zu halten und damit Platz vier zu verteidigen“, sagt Borussen-Coach Henk Groener. Das Hinspiel in Dortmund gewann der BVB relativ klar mit 36:31. Alina Grijseels (10) und Dana Bleckmann (8) erzielten die Hälfte aller Tore der Borussinnen. „Das ist jetzt vier Monate her und nicht vergleichbar. Ich denke, wir sind durch unsere Spiele in der EHF Champions League stärker geworden.“
PersonalBeim BVB tut sich seit Wochen nichts Relevantes in Sachen Ausfälle. Lois Abbingh und Lena Hausherr stehen weiterhin nicht zur Verfügung. Etwas positiver läuft es dagegen bei Alicia Langer, die in dieser Woche unter Co-Trainer Dominik Schlechter zum ersten Mal wieder leicht trainiert. „Wir wollen schauen, ob Alicia beim Final4 in Stuttgart Mitte März wieder fit ist“, so der BVB-Coach. Glück im Unglück hatte dagegen Kelly Vollebregt, die in der Partie gegen Metz einen Schlag auf den Arm einstecken musste, aber wohl am Mittwoch in Bad Langensalza wieder dabei ist.
GegnerIn der Alsco Handball Bundesliga Frauen schwächelte der THC eine Zeit lang – auch bedingt durch die Ausfälle von Johanna Reichert und Jana Schaub. Beide sind seit Wochen wieder im Einsatz. „Dadurch sind die Thüringerinnen sicherlich leistungsstärker als noch vor knapp vier Monaten“, so Groener. Dennoch verlor der letztjährige Gewinner der EHF European League vor einer Woche mit 30:35 das Verfolgerduell beim VfL Oldenburg. Im letzten Heimspiel der Gruppenphase der European League setzte die Mannschaft von Trainer Müller dagegen wieder ein starkes Ausrufezeichen: Gegen den ungarischen Vertreter Motherson Mosonmagyarovari KC gab es ein 34:24. Japanerin Natsuki Aizawa setzte die Akzente im Rückraum, Johanna Reichert erzielte insgesamt 14 Treffer.
Emotionale und hitzige AufeinandertreffenWenn der BVB und der Thüringer HC aufeinandertreffen, dann sind intensive, emotionale Duelle auf der Platte garantiert – was auch für die Fans gilt. Das ist mittlerweile Tradition. Der THC mit Trainer Herbert Müller ist einer der wenigen Klubs, die eine positive Bilanz gegenüber dem BVB haben. 31 Mal trafen beide Vereine in der Bundesliga bislang aufeinander, davon entschied der THC 15 für sich, der BVB gewann zwölf Spiele. Die vier Unentschieden zeigen, dass oft Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage entscheiden.









































