Borussia Dortmund
·29 mars 2026
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Vor 2.000 Zuschauern lagen die ersatzgeschwächten Borussinnen zwischenzeitlich mit drei Toren vorn, glichen in der Schlussphase einen Zwei-Tore-Rückstand aus und durften die Arena erhobenen Hauptes verlassen – auch wenn es nicht zur Sensation reichte.
PersonalAusgerechnet in dieser wichtigen Saisonphase wird die Verletztenliste beim BVB immer länger. Neben den Langzeitverletzten Lois Abbingh, Lena Hausherr und Lara Müller fehlten in Budapest auch Alieke van Maurik (Gehirnerschütterung) und Torhüterin Sarah Wachter (Hüftverletzung).
SpielverlaufLos ging es in Budapest mit einer Ehrung für Melinda Szikora, die sechs Jahre lang für FTC im Tor stand und am Samstag einen emotionalen Empfang erhielt. Danach war es jedoch schnell vorbei mit den Freundlichkeiten. Nach der 25:31-Niederlage im Hinspiel vor einer Woche in Hamm stand der BVB unter Druck.
Bei Budapest fehlte wie in der Vorwoche Starspielerin Emily Bölk, dafür stand die französische Torfrau Glauser von Beginn an im Tor. Den besseren Start erwischte jedoch der BVB – mit einer stark aufgelegten Torhüterin Melinda Szikora. Nach sechs Minuten hieß es 2:1 nach Treffern von Nielsen (rückwärts im Fallen) und Vollebregt. Nach zehn Minuten führte der BVB mit 4:2 – trotz zweier verworfener Siebenmeter von Alina Grijseels und Deborah Lassource.
Auch in der Folge agierte der BVB mutig, schnell und aggressiv in der Abwehr. Aus der Ferndistanz kam jedoch zu wenig – das Fehlen von Alieke van Maurik machte sich bemerkbar. Nach 20 Minuten schaffte FTC mit seiner Spielmacherin Petra Simon den Ausgleich zum 8:8. Sechs Minuten vor der Pause glich Alina Grijseels per Siebenmeter zum 10:10 aus. Mit 12:12 ging es in die Halbzeit, nachdem Klujber einen Siebenmeter mit dem Halbzeitpfiff an die Latte setzte.
Der BVB blieb im Rennen, kam gut in die zweite Hälfte und führte schnell mit 14:12. Als Alina Grijseels im Alleingang auf 15:12 (33.) erhöhte, lag der BVB mit drei Toren vorn – Budapests Trainer Jesper Jensen reagierte umgehend mit einer Auszeit. Pech für den BVB: Nach knapp 34 Minuten musste Abwehrchefin Emma Olsson verletzungsbedingt vom Feld.
Dennoch ließ sich der BVB nicht aus der Bahn bringen. Guro Nestaker erzielte nach fast 40 Minuten ihr erstes Tor zum 19:17. In der Schlussphase schwand jedoch die Hoffnung auf die Überraschung, als Petra Simon mit ihrem achten Treffer auf 23:21 (47.) stellte. Zudem häuften sich die Fehlpässe beim BVB, die Präzision ließ zwischen der 40. und 50. Minute nach.
Dennoch blieb es spannend: Deborah Lassource verkürzte sechs Minuten vor dem Abpfiff per Siebenmeter auf 23:24 und glich drei Minuten vor Schluss zum 25:25 aus. Dana Bleckmann und Alina Grijseels brachten den BVB mit 26:25 und 27:26 in Führung, ehe Petra Simon eine Minute vor Schluss den 27:27-Endstand erzielte.
StimmenHenk Groener: „Schade, aber es hat nicht ganz gereicht. Die Mannschaft hat sehr gut gekämpft. Die drei Zeitstrafen gegen Emma Olsson waren aus meiner Sicht zum Teil unberechtigt. Trotzdem waren wir nah dran – trotz unseres kleinen Kaders. Wir können erhobenen Hauptes aus der Champions League ausscheiden und uns jetzt auf die Bundesliga konzentrieren.“
Alina Grijseels: „Es war ein gutes Ergebnis für uns hier in Budapest. Ich denke, wir haben ein gutes Spiel gezeigt. Über beide Spiele hinweg war FTC aber besser. Dennoch bin ich stolz darauf, wie wir uns heute präsentiert haben.“
AusblickNach dem Ausscheiden in den Play-offs der EHF Champions League richtet sich der Fokus nun auf die letzten beiden Spiele der Hauptrunde der Handball Bundesliga Frauen. Zwei Partien stehen noch auf dem Programm: Zunächst empfängt der BVB am Mittwochabend (19.30 Uhr, Wellinghofen) den VfL Oldenburg, ehe drei Tage später (Samstag, 19 Uhr) beim Tabellenzweiten HSG Blomberg-Lippe der Abschluss der Hauptrunde ansteht.









































