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·5 février 2026

Handballerinnen souverän – 39:29 in Halle

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Personal: Die Situation auf der Bank bleibt angespannt: Deborah Lassource, Alicia Langer, Lois Abbingh und Lena Hausherr fielen in Halle-Neustadt weiter verletzt aus. Ebenso wie Lara Müller, die sich vor einer Woche im Training einen Finger gebrochen hatte.

Spielverlauf: Zwar zeigte der BVB deutlich, wer am Mittwochabend in der SWH.arena das bessere Team war, doch die Gastgeberinnen mit zwei Nachwuchstorfrauen im Kasten ließen sich davon nicht beeindrucken und hielten zunächst dank einer stark aufspielenden Fabienne Büch auf Linksaußen und Cara Ruthal im Rückraum dagegen. Nach zehn Minuten führte der BVB mit 9:6. Nach 17 Minuten hatte Henk Groener ersten Gesprächsbedarf beim Stand von 14:10. Verständlich. Zehn Gegentore zu diesem Zeitpunkt waren einfach zu viel.


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Mit einer verbesserten Abwehrleistung zog Schwarzgelb in den letzten zehn Minuten vor der Pause davon. Guro Nestaker traf mit ihrem vierten Treffer zum 19:14 (25.). Erstmals in dieser Partie lag der BVB mit fünf Toren vorn. Halle-Neustadt verlor mehr und mehr den Anschluss, als Alina Grijseels per Siebenmeter vier Minuten vor der Pause auf 21:15 erhöhte. In die Kabinen ging es mit fünf Toren Vorsprung beim 22:17.

Knapper sollte es den Rest des Abends nicht mehr werden, denn der BVB verringerte seine Fehlerzahl und zog gleichzeitig das Tempo an, nutzte im zweiten Durchgang auch besser die Lücken in der Abwehrreihe des Teams aus Sachsen-Anhalt. Guro Nestaker erhöhte mit einem weiteren schönen Rückraum-Treffer auf 25:18 (33.). Innerhalb von wenigen Minuten im zweiten Durchgang hatte Schwarzgelb den Sieg perfekt gemacht, da die Borussinnen den Vorsprung sukzessive ausbauten.

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Beim Stand von 31:22 (41.) war die Partie entschieden, dementsprechend konnte das Team von Henk Groener in den Verwaltungsmodus schalten, kontrollierte die Partie und fuhr einen ungefährdeten Erfolg gegen die müder werdenden Gastgeberinnen ein. Zumal auch Torfrau Melinda Szikora – nach der Pause für Sarah Wachter im Kasten – ihre Sache ausgezeichnet machte. Pech hatte Alina Grijseels, die fünf Minuten vor dem Abpfiff einen Schlag auf die Nase bekam und runter musste von der Platte. Mit einer zweiten Auszeit von Henk Groener („Wir wollen keine Gegentore mehr!“) ging es in die letzten 180 Sekunden. Am Ende hatte der BVB einen ungefährdeten 39:29 (22:17) durch den Schlusstreffer von Kelly Vollebregt eingefahren.

Stimme: Henk Groener: „Wir haben in der Pause gesagt, dass wir nicht mehr als 27 Gegentore kassieren wollen. Am Ende werden es dann zwei mehr. Unsere Abwehrleistung in der ersten Hälfte war einfach nicht genug, das können wir besser, wir waren einfach nicht präsent genug. Am Ende gewinnen wir mit zehn Toren, das ist okay. Entwarnung gibt’s auch bei Alina Grijseels, die in der Schlussphase einen Schlag auf die Nase bekommen hat. Wir haben sie runter genommen, es ist aber alles gut bei ihr.“

Ausblick: Am Samstag, 8. Februar, steht für die Borussinnen das wichtige Auswärtsspiel in der EHF Champions League beim punktgleichen Tabellenfünften DVSC Schaeffler im ungarischen Debrecen an. Anwurf ist um 16 Uhr. Mit einem Remis am 12. Spieltag der Gruppenphase würden die Borussinnen den Einzug in die Play-off-Runde so gut wie sicher haben. In der Bundesliga geht es am Mittwoch, 11. Februar, mit dem Heimspiel gegen den Tabellenletzten Buxtehuder SV weiter.

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