Borussia Dortmund
·7 janvier 2026
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·7 janvier 2026
Personal: Trainer Henk Groener musste wie zuletzt auf die verletzten Alicia Langer, Lena Hausherr, Lara Müller und Lois Abbingh verzichten. Maraike Kusian meldete sich ebenso wie Guro Nestaker erkrankt ab. Dafür stand Lisa Antl nach ihrer im WM-Halbfinale zugezogenen Bänderverletzung wieder auf dem Spielbogen, kam aber nicht zum Einsatz. Zum ersten Mal dabei war U18-Nationalspielerin Mara Lehmann.
Spielverlauf: Den eindeutig besseren Start erwischten die Gastgeberinnen: Nach acht Minuten führte Metzingen mit 5:1. Es hatte siebeneinhalb Minuten gedauert, ehe Alina Grijseels überhaupt das erste Tor für den BVB erzielt hatte. Doch ganz unaufgeregt holte der BVB mit seinem bekannten schnellen Umschaltspiel Tor um Tor auf. Nach 13 Minuten glich Deborah Lassource zum 8:8 aus. Metzingen musste sich seine Tore mühsam erarbeiten, der BVB schloss im Sekundentakt routiniert und mit sichtbarem Selbstvertrauen ab. Absetzen konnte sich Schwarzgelb trotz seiner guten ersten und zweiten Welle aber dennoch nicht, dafür stand die Abwehr nicht gut genug.
Nach 20 Minuten glich Alina Grijseels zum 12:12 aus, kurz darauf schaffte Deborah Lassource das 13:13. Lara Egeling mit ihrem dritten Treffer zum 14:13 brachte den BVB in dieser Partie zum ersten Mal in Führung. Was aber nichts bedeuten sollte. Nur vier Minuten später führte Metzingen mit 18:15. Zum Ärger von Henk Groener, der zur Auszeit rief und mehr Druck auf den Mittelblock forderte. Mit einem Drei-Tore-Rückstand beim 18:21 ging‘s in die Kabine. Mit fünf Treffern war Deborah Lassource erfolgreichste Borussin in den ersten 30 Minuten. Auf Metzinger Seite war die Brasilianerin Gabriela Bitolo mit sechs Toren die beste Torschützin.
Nach der Pause stand die BVB-Abwehr viel besser und ließ kaum noch einen Gegentreffer zu. Nach acht Minuten schaffte Alieke van Maurik den Ausgleich zum 25:25, kurz darauf brachte Alina Grijseels den BVB mit 26:25 in Führung. Nach zwei starken Paraden von Sarah Wachter erhöhten die Dortmunderinnen durch die starke Alieke van Maurik mit ihrem fünften Treffer aus dem rechten Rückraum auf 28:26 (44.).
Die entscheidenden zehn Schlussminuten begannen mit den dritten und vierten Siebenmeter-Treffern durch Deborah Lassource zum 30:28 bzw. 31:28. Spätestens nach dem 33:29 (53.) durch Alina Grijseels war die Partie entschieden. Der BVB spielte im Stil eines Spitzenreiters die letzten Minuten herunter, während bei Metzingen die Luft raus war. U18-Nationalspielerin Mara Lehmann kam in der Schlussphase zu ihren ersten Bundesliga-Minuten.
Stimme: Henk Groener: „In der ersten Hälfte waren wir in der Abwehr nicht präsent. Wir erzielen 18 Tore, kassieren aber 21, das waren zu viele. Wir mussten uns reinkämpfen, lagen zwischenzeitlich vorn und haben uns dann das Leben schwer gemacht. In der gesamten zweiten Hälfte stand die Abwehr besser mit nur elf Gegentreffern. Dazu kam, dass wir weiter mit Tempo nach vorn gespielt haben und Sarah Wachter im Tor zehn Paraden hatte. Am Ende wurde es dann noch deutlich. Insgesamt war es das erwartet schwere Spiel.“
Ausblick: Am Wochenende starten die Borussinnen in die Rückrunde der Gruppenphase der EHF Champions League. Los geht’s mit der Partie gegen den Gruppenvierten Team Esbjerg aus Dänemark. Anwurf ist am Sonntag um 14 Uhr in der Westpress-Arena in Hamm (zu den Tickets, live bei Dyn).









































