Borussia Dortmund
·11 janvier 2026
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·11 janvier 2026
Personal: Die Situation hatte sich gegenüber den vergangenen Bundesliga-Spielen leicht verbessert. Coach Henk Groener musste am Sonntag zwar weiter auf die verletzten Alicia Langer, Lena Hausherr, Lara Müller und Lois Abbingh sowie auf die erkrankte Maraike Kusian verzichten, dafür stand ihm aber wieder die Norwegerin Guro Nestaker zur Verfügung. Auch Lisa Antl kam nach ihrer im WM-Halbfinale zugezogenen Bänderverletzung wieder zum Einsatz.
Spielverlauf: Die Borussinnen starteten besser in die Partie als noch im Hinspiel in Esbjerg. Nach sechs Minuten hatte Alina Grijseels den BVB mit 3:2 in Führung gebracht. Doch Fehler durfte man sich gegen die Däninnen nicht erlauben, obwohl bei den Gästen mit Welthandballerinnen Henny Reistad und Kreisläuferin Tabea Schmid zwei wichtige Spielerpersönlichkeiten fehlten. Nach einer Viertelstunde lagen die Däninnen mit 8:5 in Führung. Statt Reistad zogen Nora Mørk und Elin Hansson die Fäden.
Als Henk Groener nach knapp 20 Minuten seine erste Auszeit nahm und weniger Aktionen durch die Mitte forderte, führte Esbjerg bereits mit 12:7. Der BVB ließ zu viele Chancen liegen und erlaubte sich zu viele technische Fehler. Dazu scheiterten die BVB-Außen Lara Egeling und Kelly Vollebregt immer wieder an Katharina Filter im dänischen Tor, die nach 22 Minuten beim Stand von 7:13 eine 50-prozentige Quote aufwies. Aber auch Torfrau Sarah Wachter hielt sehr ordentlich und bewahrte den BVB mit elf Paraden bis zur Unterbrechung vor einem noch größeren Rückstand. In die Pause ging es mit einem Vier-Tore-Rückstand (10:14).
Nach der Pause setzten die Däninnen weiter auf ihr bewährtes Tempospiel. Nach 38 Minuten schaffte Dana Bleckmann ihren ersten Treffer, zwei Minuten später verkürzte die lange verletzte Lisa Antl mit ihrem zweiten Treffer auf 18:23. Beim Stand von 20:24 nach 43 Minuten war der BVB wieder auf Schlagweite dran. Doch statt auf drei Treffer zu verkürzen, ließ Schwarzgelb die Däninnen wieder davonziehen. Den Gästen aus Dänemark reichten starke Torhüterleistungen von Katharina Filter und Anna Kristensen sowie die bekannte gute Abwehrarbeit, um den auf Distanz zu halten und am Ende souverän mit 31:24 (14:10) zu gewinnen.
Sarah Wachter: „Wir haben uns schwergetan in der ersten Hälfte, hatten danach immer wieder Phasen, in denen im Angriff viel aber in der Abwehr wenig passte. Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht und wurden dafür von Esbjerg bestraft.“
Emma Olsson: „Wir haben zu viele technische Fehler gemacht, das können wir uns gegen Esbjerg nicht erlauben.“
Ausblick: Bevor es am kommenden Samstag (17.01.) zum Champions League-Spiel nach Montenegro zum Tabellenschlusslicht Buducnost Podgorica geht, steht am Mittwochabend (14.01.) das Bundesliga-Heimspiel gegen den Tabellenneunten BSV Sachsen Zwickau auf dem Programm. Anwurf ist um 19:30 Uhr in der Halle Wellinghofen.









































