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·11 mars 2026
Havertz trifft beim Ex-Klub: Umstrittener Elfer rettet Arsenal in Leverkusen

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·11 mars 2026

Im ersten Spiel in der UEFA Champions League am heutigen Mittwoch hatte es Bayer 04 Leverkusen mit dem FC Arsenal zu tun. Die Werkself wollte dabei eine Überraschung schaffen, wusste aber um die Schwere der Aufgabe.
Schließlich hatte Arsenal als einziges Team in der Königsklasse alle acht Spiele in der Ligaphase gewonnen. Die Werkself musste dagegen den Umweg über die Playoffs gehen, schlug dabei Olympiakos. In den letzten Wochen war Leverkusen immer mal wieder mit Konstanzdellen aufgefallen,
Aber: Leverkusen hatte auch schon gegen ManCity gezeigt, dass man in der Lage ist, gegen größere Gegner mitzuhalten.
Bayer wollte direkt Zeichen setzen und Arsenal zeigen, dass es hier ein unangenehmer Abend werden kann. Robert Andrich holte sich schon in der zweiten Minute eine klare gelbe Karte ab, wenig später foulte er erneut. Den ersten interessanten Abschluss hatte Christian Kofane für Bayer, da waren knapp sieben Minuten gespielt. Es war ein intensives Spiel, Arsenal wollte dieses kontrollieren, das funktionierte aber nicht immer, weil Bayer eine gute Körperlichkeit auf das Feld brachte.

Foto: Getty Images
Etwas mehr als eine Viertelstunde war gespielt als Gabriel Martinelli nach einem schönen Angriff das Aluminum aus spitzem Winkel traf. Da hatte Leverkusen durchaus Glück. Die Werkself war nicht schlecht im Spiel, es war aber auch nicht so, dass Arsenal permanent unter Druck geriet. Es war ohnehin kein Spiel der ganz großen Chancen. Das große Feuer löste dieses Spiel also nicht aus. Mit dem 0:0 gingen beide Teams in die Kabine.
Direkt nach der Pause machte Leverkusen Druck. Einen Kopfball konnte David Raya noch parieren, die nachfolgende Ecke schlug allerdings ein. Grimaldo brachte den Ball auf den langen Pfosten, wo Robert Andrich in die kurze Ecke köpfte! Jetzt musste Arsenal natürlich selbst das Tempo erhöhen. Die Gunners erarbeiteten sich jetzt endlich mal einen ruhenden Ball, auch das war vorher nicht der Fall. Arteta reagierte auch, brachte Noni Madueke für Bukayo Saka.
Später feierte auch Kai Havertz seine Rückkehr nach Leverkusen. Doch viel zu feiern hatten die Gunners weiterhin nicht, das Spiel war zu behäbig, zu statisch. Nach 83 Minuten hatte Jurrien Timber mal eine Chance per Kopf, doch auch das war nicht sehr zwingend. In der Schlussphase bekam Arsenal dann einen Elfmeter zugesprochen. Das war – nach Ansicht der Videobilder – ein sehr softer Strafstoß. Und die Geschichte wurde natürlich dadurch rundgemacht, dass ausgerechnet Kai Havertz sich den Ball schnappte. Der Nationalspieler trat gegen seinen Ex-Klub an und verwandelte in die linke Ecke. Das war der Schlusspunkt.









































