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·20 mai 2026
Hertha-Boss erklärt brisante Leitl-Entscheidung

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·20 mai 2026

Hertha BSC hat abermals eine enttäuschende Saison gespielt und ist in der 2. Bundesliga lediglich als Siebter ins Ziel gekommen – satte elf Punkte hinter dem Relegationsrang. Trotzdem werden die Berliner an ihrem Trainer Stefan Leitl festhalten, wie Geschäftsführer Peter Görlich am Mittwoch in einer Medienrunde bekräftigte.
"Wir setzen auf diese Kontinuität", wird Görlich von der Berliner Morgenpost zitiert. "Wohl wissend, dass wir ein belastbareres Leistungsprofil benötigen."
Dass Leitl bleiben darf, stößt vielen Hertha-Fans sauer auf. Gerade nach der miesen Schlussphase – die Berliner verloren vier ihrer letzten sechs Saisonspiele – hätte sich ein Großteil der Anhänger einen Trainerwechsel gewünscht. Wie Görlich nun verriet, wurde die Saisonanalyse aber schon "nach dem 25. Spieltag" angegangen. "Die hatten wir zum 30. Spieltag abgeschlossen, was nicht heißt, dass die letzten vier Spiele nicht in eine Betrachtung einfließen. Die grundlegende Haltung und Bewertung der Runde haben wir zu diesem Zeitpunkt abgeschlossen."
Heißt: Die letzten vier Spiele, darunter das blamable 1:6 in Bielefeld, spielten bei der Analyse gar keine allzu große Rolle mehr. Nunja...
Görlich attestierte Leitl darüber hinaus, dass er "Stabilität, Struktur, Entwicklung und klare Abläufe" in das Team bringe. Dazu habe es unter dem Ex-Hannover-Trainer eine "kollektive Verbesserung in gewissen Phasen" gegeben – "aber nicht über eine gesamte Spieldauer", wie der Geschäftsführer ergänzte.
"Wir haben eine Klarheit geschaffen, dass wir wissen, an welchen Themen es gelegen hat", versicherte er. "Auch wenn man mit Symbolik vielleicht mehr Applaus kriegt, sind wir mit der Präzisierung sehr einverstanden." Für Görlich ist kein "Neustart", sondern lediglich eine "Nachjustierung" nötig, weshalb man in diesem Sommer nicht wieder alles über den Haufen werfen möchte. "Es gibt durchaus auch andere Beispiele, die mit Kontinuität zum Erfolg gekommen sind", betonte er.
"Einen Aufstieg ruft man nicht aus, sondern erarbeitet ihn sich", gab der Hertha-Boss die Devise vor. Wenn es danach geht, hat man in Berlin in den letzten Monaten schlichtweg nicht gut genug gearbeitet. Was eigentlich auch für Leitl gilt...
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