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·19 avril 2026
Hertha bricht ein: Braunschweig holt zu Hause einen Punkt

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·19 avril 2026

Zwischen Eintracht Braunschweig und Hertha BSC hat sich kein Sieger ergeben. Beide Teams trennen sich mit einem Unentschieden.
Aufstellungen:
Eintracht Braunschweig: Hoffmann – Di Michele Sanchez, Hoti, Ehlers, Aydin – Marie, Flick – Gomez, Tempelmann, Heußer – Mijatovic
Eintracht-Trainer Lars Kornetka hat nur einen Wechsel in der Startelf vorgenommen im Vergleich zur Niederlage am vergangenen Wochenende: Tempelmann steht auf dem Platz und hat Yardimici, der auf der Bank sitzt, verdrängt. Für Tempelmann ist es der erste Startelf-Einsatz seit dem 1. November letztes Jahr. Kornetka setzt auf ein 4-2-3-1-System, genau wie sein Gegenüber.
Hertha BSC: Ernst – Karbownik, Dardai, Leistner, Gechter – Seguin, Eichhorn – Reese, Cuisance, Winkler – Schuler
Stefan Leitl gleich vier Wechsel im Hertha-Team vorgenommen. Gechter kehrt nach Infekt zurück, zudem sind Karbownik und Cuisance nach überstandener Oberschenkel-Verletzung zurück auf dem Platz. Schuler steht vorne, übernimmt von Kownacki, der am Mittwoch das Training vorzeitig beenden musste, da er einen Schlag auf das Sprunggelenk abbekommen hat.
Die erste Halbzeit wurde von Schiedsrichter Patrick Alt angepfiffen, Hertha BSC begann wie gewohnt mit einem langen Ball ins Aus, blieb jedoch im Ballbesitz. Dardai suchte Reese mit einem hohen Zuspiel auf der linken Seite, doch der Angreifer stand im Abseits. Auf der Gegenseite setzte Braunschweig das erste offensive Zeichen: Tempelmann zog vor der Strafraumkante an und schloss ab, sein Schuss wurde jedoch von Leistner abgefälscht und prallte gegen Gechter.
Hertha antwortete mit einer gefährlichen Szene. Nach einem Einwurf flankte Karbownik aus dem linken Halbfeld scharf in den Fünfmeterraum, wo Schuler knapp verpasste und Hoffmann den Ball wegfaustete. Braunschweig kam über eine einstudierte Eckballvariante zu einer weiteren Gelegenheit, doch Heußer setzte seinen Volley weit über das Tor. Die Löwen pressten hoch, ließen dabei aber große Räume offen. Hertha nutzte einen dieser Momente: Schuler wurde steil geschickt, Hoffmann kam zu spät und foulte den Stürmer. Der Keeper sah Gelb und parierte den fälligen Elfmeter, doch Reese setzte entschlossen nach und traf zur Berliner Führung.
Hertha blieb gefährlich. Reese drang über rechts in den Strafraum ein und legte auf Karbownik ab, der den Ball jedoch nicht kontrollieren konnte. Auf der anderen Seite fing Ernst einen Freistoß ab, prallte dabei mit Schuler zusammen und verlor kurz die Kontrolle, doch Gechter klärte. Karbownik sorgte mit seinen Läufen immer wieder für Entlastung. Nach einer Flanke von Gechter verpasste Reese am zweiten Pfosten das 2:0 und traf nur das Außennetz.
Braunschweig blieb im Spiel, kam aber kaum zu klaren Abschlüssen. Winkler führte einen vielversprechenden Konter an, blieb jedoch an Hoti hängen. Trainer Kornetka reagierte früh und stellte um: Aydin rückte auf die rechte Abwehrseite, Marie auf die Sechs, Gomez auf die linke Außenbahn. Hertha blieb dennoch gefährlich. Nach einem Ballgewinn leitete Cuisance zu Reese weiter, dessen Abschluss jedoch am langen Eck vorbeiging.
Nach einer kurzen Behandlungspause für Flick folgte die größte Chance der Berliner: Schuler wurde von Cuisance freigespielt, setzte sich durch, traf jedoch nur den Innenpfosten. Kurz darauf legte Reese für Karbownik ab, doch Flick klärte im Rückraum. Seguins Freistoßversuch verfehlte das Tor deutlich.
In der Schlussphase drängte Braunschweig auf den Ausgleich. Ernst parierte einen Abschluss von Flick aus kurzer Distanz herausragend, und Reese blockte einen weiteren Schuss auf der Linie. Mit der knappen 1:0-Führung für Hertha ging es in die Pause.
Die zweite Halbzeit wurde vor knapp 23.000 Zuschauern angepfiffen, Braunschweig hatte Anstoß. Die Gastgeber setzten sofort das erste Zeichen: Mijatovic köpfte jedoch deutlich über das Tor. Kurz darauf bot sich Tempelmann eine große Gelegenheit, nachdem er sich über mehrere Stationen freigespielt hatte, doch sein Abschluss rauschte knapp am Hertha-Tor vorbei. Hertha antwortete mit einem Konter über Reese, der den Ball auf die rechte Seite zu Cuisance verlagerte. Dieser fand Winkler, dessen Schuss aus zentraler Position jedoch geblockt wurde. Die Berliner forderten ein Handspiel, doch die Partie lief weiter.
Braunschweig blieb gefährlich. Nach einer Ecke landete der Ball über Hoti im Fünfmeterraum, wo Tempelmann abschloss, doch Ernst parierte stark mit dem linken Arm. Die Szene wurde anschließend wegen Abseits zurückgepfiffen. Hertha setzte den nächsten Nadelstich: Cuisance leitete einen Konter ein, entschied sich aber für den Pass zu Schuler. Dessen Schuss aus halbrechter Position klatschte an die Latte – erneut verpasste Hertha das 2:0 nur knapp.
Braunschweig wurde nun griffiger und fand immer mehr Räume im Gegenpressing. Mijatovic setzte sich gegen mehrere Berliner durch und stand schließlich frei vor Ernst, scheiterte jedoch am Keeper – eine riesige Chance zum Ausgleich. Die Gastgeber wechselten dreifach, und der eingewechselte Alidou verpasste kurz darauf aus spitzem Winkel ebenfalls knapp.
Hertha brachte Krattenmacher für den angeschlagenen Winkler. Aydin versuchte es aus 30 Metern, doch Ernst hielt sicher. Dann folgte die Schlüsselszene: Eichhorn traf Flick mit offener Sohle oberhalb des Knöchels. Nach VAR-Eingriff zeigte Schiedsrichter Alt die Rote Karte. Gechter und Ehlers sahen jeweils Gelb. Der anschließende Freistoß brachte keine Gefahr.
Braunschweig erhöhte den Druck und wurde schließlich belohnt. Marie verschaffte sich kurz vor der Strafraumkante mit einer Körpertäuschung Platz und jagte den Ball aus 20 Metern hoch ins linke Eck – Ernst war chancenlos. Für sein Jubelverhalten sah Marie Gelb. Hertha reagierte mit Zeefuik für Schuler, später kamen Kownacki und Sessa.
In Unterzahl versuchte Hertha, den Punkt zu sichern, kam sogar zu einer Chance, als Cuisance einen verlängerten Einwurf knapp verpasste. Zeefuik schoss später aus 30 Metern weit drüber. Braunschweig forderte noch einen Handelfmeter, doch der Ball traf Leistner am Bauch. Herthas Seguin holte sich noch eine Gelbe Karte ab.
In sechs Minuten Nachspielzeit kam Braunschweig noch ran, doch es folgten keine weiteren Tore, aich wenn Hertha noch eine kleine Chance bekam. Endstand: 1:1.


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