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·2 mai 2026

Hoffenheim lässt viele Chancen liegen – VfB holt Punkt in Unterzahl in der Nachspielzeit

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Schwacher Auftritt der Schwaben – dennoch 3:3

Der VfB durfte in Hoffenheim nicht verlieren, um die Teilnahme an der Champions League noch in der eigene Hand zu haben. Doch die Hoeneß-Elf kam überhaupt nichts ins Spiel und kassierte früh den Rückstand. Ein Aufbäumen war nicht zu erkennen, viele zweite Bälle gingen an den Gegner. Nach vorne entwickelten sie keinen Druck. Das 1:1 von Chris Führich aus spitzem Winkel eher ein Zufallstreffer. Das Remis hielt auch nicht lange. Hoffenheim ging postwendend erneut in Führung. Stuttgart konnte froh sein, dass sie zur Pause nur 1:2 hinten gelegen sind. Auch im zweiten Durchgang war Hoffenheim griffiger, vom VfB kam noch immer wenig. Mit dem dritten Treffer der TSG war der VfB klinisch tot. Sebastian Hoeneß wechselte Mittelstädt und Demirovic ein, das Spiel wurde besser, doch auch risikoreicher. Sie lösten die Defensive auf und setzten alles auf eine Karte. Ein Konter über Jamie Leweling verwertete Ermedin Demirovic. Stuttgart war für fünf Minuten wieder im Spiel, dann sah Atakan Karazor nach einer Notbremse die Rote Karte. Hoffenheim hatte in der Folge Chancen für drei Spiele, doch sie ließen alles liegen, unter anderem Pfostenschüsse und Nübel-Paraden. Mit zehn Mann konnte der VfB nochmal eine kleine Schussoffensive starten und Tiago Tomas war nach dem Pokal-Halbfinale erneut der glückliche Torschütze in der Nachspielzeit. Nach einem schwachen Auftritt, fühlt sich das Remis wie ein Sieg an. Der VfB bleibt vorerst auf Platz 4.


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