HSV vor Leihspieler-Dilemma: Wer hat im Sommer eine Zukunft? | OneFootball

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·24 mars 2026

HSV vor Leihspieler-Dilemma: Wer hat im Sommer eine Zukunft?

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Der Hamburger SV steht vor einem entscheidenden Transfersommer. Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, müssen die Verantwortlichen um Sportdirektor Claus Costa und Trainer Merlin Polzin klären, welche Leihspieler über die Saison hinaus bleiben sollen.

Fest steht: Alle Optionen zu ziehen, ist finanziell keine realistische Lösung.


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Otele überzeugt – andere wackeln

Besonders gute Karten hat aktuell Philip Otele. Der Flügelspieler überzeugte zuletzt beim 2:3 in Dortmund, erzielte sein erstes Tor und empfahl sich mit seiner hohen Einsatzbereitschaft. Der HSV zahlte im Winter eine Million Euro Leihgebühr an den FC Basel und sicherte sich eine Kaufoption über fünf Millionen Euro. Ein Investment, das sich bislang auszahlt.

Anders gestaltet sich die Lage bei anderen Leihspielern: Giorgi Gocholeishvili, Damion Downs und Albert Grönbaek konnten sich bislang nicht nachhaltig empfehlen. Grönbaek wurde immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen und wartet noch auf seinen ersten Einsatz, während Downs in neun Pflichtspielen ohne Torbeteiligung ist.

Gocholeishvili hat auf der rechten Abwehrseite aktuell das Nachsehen hinter dem formstarken William Mikelbrencis, dessen auslaufender Vertrag laut Hamburger Morgenpost verlängert werden soll. Vieles deutet daher darauf hin, dass sich der HSV im Sommer von diesem Trio wieder trennen wird.

Alles eine Frage des Geldes

Die Ausgangslage ist komplex: Insgesamt könnten feste Verpflichtungen der Leihspieler über 40 Millionen Euro kosten. Ein Szenario, das im Volkspark als ausgeschlossen gilt. Realistisch erscheint, dass der HSV nur ein oder zwei Leihspieler hält, sodass sich der Großteil im Sommer wieder verabschieden dürfte. Die besten Chancen haben aktuell Philip Otele und Fabio Vieira.

Vor allem Vieira nimmt eine Sonderrolle ein: Der Portugiese soll unbedingt gehalten werden, allerdings nicht zum vertraglich festgelegten Preis von 20 Millionen Euro. Stattdessen plant der HSV, mit dem FC Arsenal über eine niedrigere Ablöse zu verhandeln. Mit fünf Toren und fünf Vorlagen in 22 Bundesligaspielen zählt der Spielmacher zu den wichtigsten Leistungsträgern und ist ein zentraler Faktor im Kampf um den Klassenerhalt.

Klar ist: Die kommenden Wochen werden entscheidend. Mehrere Leihspieler müssen sich im Saisonendspurt empfehlen, ansonsten dürfte der HSV im Sommer gezielt nachjustieren.

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