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·30 juillet 2026

HSV-Vorbereitung kennt zwei klare Verlierer – Abgang in Kürze?

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Während der Großteil des HSV-Kaders in der Vorbereitung einen positiven Eindruck hinterlässt, drohen zwei Offensivspieler den Anschluss zu verlieren.

Jean-Luc Dompé und Fabio Baldé zählen bislang zu den klaren Verlierern des Sommers. Beide konnten in den vergangenen Wochen nur eingeschränkt trainieren und verpassten bereits die Testspiele gegen Rapid Wien (2:3) und den 1. FC Heidenheim (3:1).


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Baldé kämpfte zunächst mit einer Kniereizung und wird mittlerweile zusätzlich von Fieber ausgebremst. Der Flügelspieler fehlt bereits seit rund einer Woche. Auch Dompé ist längst nicht bei 100 Prozent. Der Franzose beendete der Mopo zufolge zuletzt mehrere Trainingseinheiten vorzeitig und ist körperlich nicht auf dem Niveau seiner Teamkollegen.

Für beide kommt die Situation zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Trainer Merlin Polzin erhöht die Intensität der Vorbereitung spürbar und arbeitet mit seiner Mannschaft an den Abläufen für die neue Saison. Wer jetzt fehlt, gerät schnell ins Hintertreffen.

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Foto: IMAGO

HSV: Baldé mit Restchancen, Dompé im Hintertreffen

Das dürfte insbesondere für Dompé gelten. Im 3-4-2-1-System der Rothosen gibt es für klassische Flügelspieler nur begrenzt Verwendung. Zudem zählt die Arbeit gegen den Ball nicht gerade zu den größten Stärken des einstigen Publikumslieblings. Hinzu kommt, dass der 30-Jährige offenbar noch das eine oder andere Kilo zu viel mit sich herumträgt. Entsprechend schwer dürfte es werden, sich in der internen Hierarchie wieder nach vorne zu arbeiten. Aktuell scheint Dompé eher zweite oder gar dritte Wahl zu sein. Laut Hamburger Abendblatt ist darüber hinaus schon jetzt klar, dass der im kommenden Sommer auslaufende Vertrag nicht verlängert wird. Somit stellt sich lediglich die Frage nach dem Zeitpunkt eines Abgangs.

Etwas besser gestaltet sich die Ausgangslage bei Baldé. Das Eigengewächs bringt auf dem Papier die Athletik und das körperliche Profil mit, um auch als Schienenspieler eingesetzt zu werden. Dennoch würde auch der 21-Jährige von einer vollständigen Teilnahme an der Vorbereitung profitieren.

Kurios: Obwohl beide Spieler immer wieder als Wechselkandidaten gehandelt werden, liegen bislang keine konkreten Angebote vor. Während der HSV bei Baldé wohl nur bei einer attraktiven Millionen-Offerte zur Aufbesserung des eigenen Transferbudgets gesprächsbereit wäre, dürfte man einem Dompé-Transfer deutlich offener gegenüberstehen. Ein zeitnaher Abschied zeichnet sich derzeit allerdings nicht ab.

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