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·23 avril 2026

„Ich war sehr allein“ – Ex-Red mit ehrlichem Geständnis zur Liverpool-Leihe

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Liverpools Leihsystem ist in den vergangenen Jahren immer wieder unter die Lupe genommen worden, und Neill Mellor hat nun einen schonungslos ehrlichen Einblick gegeben, wie isolierend solche Wechsel sein können.


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Der 43-Jährige, der aus unserer Akademie hervorging und Anfang der 2000er für die erste Mannschaft spielte, hat über seine Zeit fern von Anfield in der Saison 2003/04 gesprochen und dabei ein Bild gezeichnet, das ernste Fragen zum Wohl der Spieler aufwirft.

Mellor verrät, wie allein er sich während seiner Leihe fühlte

Im Gespräch bei The Football Historian Podcast nahm der in Sheffield geborene Stürmer kein Blatt vor den Mund, als er auf seine Zeit bei West Ham zurückblickte – insbesondere auf den fehlenden Kontakt seitens Liverpool in dieser Phase.

Er sagte: „Ich habe mich tatsächlich mit einem anderen Spieler zusammengetan, ich habe ihn dazu gebracht, bei mir einzuziehen, sein Name war David Noble, ein junger Kerl, der Arsenal verlassen hatte. Also haben wir einfach zusammen gewohnt.

„Wir haben Bier getrunken, das war’s eigentlich im Kühlschrank. Die Ernährung war nicht besonders gut. Wir durften nicht ins Bett, bevor wir ein Shanghai auf der Dartscheibe geschafft hatten, also ein Doppel, ein Triple und ein Einfaches auf eine Zahl. Es hat also ewig gedauert, das zu meistern.

„Niemand aus Liverpool hat mit mir gesprochen. Nicht eine einzige Person aus Liverpool hat sich bei mir gemeldet. Deshalb war ich sehr allein. Sehr allein. Und dann hat auch noch der Trainer gewechselt.

„Leider wurde Glenn Roeder entlassen. Trevor Brooking kam rein, ließ mich in jedem Spiel spielen, sagte aber, es sei nur vorübergehend. Und dann kam Alan Pardew und stellte mich in keinem einzigen Spiel von Beginn an auf. Er sagte: ‚Du bist nicht mein Spieler.‘

„Und ich war die ganze Saison auf Leihbasis dort, und er kam ungefähr im November. Also wusste ich, dass es richtig schwierig werden würde, und genau so war es.

„Also habe ich im Februar bei Liverpool angerufen und gesagt: ‚Ich kümmere mich hier nicht richtig um mich selbst. Also muss ich zurückkommen. Ich spiele nicht, und ich achte nicht auf mich. Ich muss nach Hause.‘

„Also kam ich nach Hause und schoss dann 10 Tore in vier Spielen der Reservemannschaft.“

Dieses Geständnis des ehemaligen Stürmers zeigt, wie herausfordernd Leihstationen sein können, besonders für junge Spieler, die sich in einer neuen Umgebung erst zurechtfinden müssen.

Was das heute für Liverpools Leihsystem bedeutet

Aus Liverpool-Sicht wirkt so eine Geschichte besonders relevant, wenn man jüngere Beispiele betrachtet – etwa James McConnells Leihe bei Ajax, die nicht funktioniert hat und mit einer vorzeitigen Rückkehr nach Kirkby endete.

Auch historisch deuten die Zahlen darauf hin, dass es sich nicht um ein Einzelfall handelt, wobei frühere Analysen einen erheblichen Prozentsatz unserer Leihwechsel zeigen, die keine bedeutende Entwicklung gebracht haben.

Mellors Erfahrung macht deutlich, dass es nicht nur um Einsatzminuten auf dem Platz geht, sondern auch um Unterstützung, Struktur und Kommunikation – alles Faktoren, die die Entwicklung eines jungen Spielers entscheidend prägen oder behindern können.

Während wir weiterhin Talente in ganz Europa und in die Football League verleihen, könnte es genauso wichtig sein wie der Fußball, den sie spielen, sicherzustellen, dass sich diese Spieler nicht so isoliert fühlen, wie Mellor es einst tat.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

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