„Ich war zu 95 Prozent weg“: Kimmich enthüllt geplatzten Bayern-Abschied | OneFootball

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·8 juin 2026

„Ich war zu 95 Prozent weg“: Kimmich enthüllt geplatzten Bayern-Abschied

Image de l'article :„Ich war zu 95 Prozent weg“: Kimmich enthüllt geplatzten Bayern-Abschied

Joshua Kimmich gehört inzwischen zu den prägenden Gesichtern des FC Bayern. Doch beinahe wäre die Erfolgsgeschichte des Nationalspielers im Sommer 2024 zu Ende gegangen. In einer neuen Dokumentation hat der 31-Jährige nun offen über seine Wechselgedanken gesprochen – und dabei spannende Einblicke in die Verhandlungen mit Paris Saint-Germain gegeben.

Heute ist Joshua Kimmich einer der Führungsspieler beim FC Bayern und bis 2029 an den Rekordmeister gebunden. Vor knapp zwei Jahren sah die Situation allerdings noch völlig anders aus.


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Die Vertragsgespräche zwischen Kimmich und den Münchner Verantwortlichen verliefen damals äußerst zäh. Immer wieder wurde über einen möglichen Abschied des Nationalspielers spekuliert. Nun hat der Mittelfeldspieler in der ZDF-Dokumentation „sportstudio produktion: Kapitän Kimmich“ offen über diese turbulente Phase gesprochen.

Dabei wird deutlich: Ein Wechsel war deutlich näher, als viele Fans damals vermutet hatten. „Ich hatte das Gefühl, dass die Bayern sehr offen sind, mich abzugeben“, erklärte Kimmich rückblickend.

Besonders ein Gespräch mit Sportvorstand Max Eberl blieb ihm dabei in Erinnerung.

„Ich habe mich mit Max Eberl unterhalten. Der hat mir das dann auch noch mal bestätigt: ‚Wenn du weg möchtest, dann bist du zum Verkauf, dann ist das möglich‘“, verriet der Nationalspieler.

Kimmich dachte intensiv über einen Abschied nach

Die Situation belastete den Mittelfeldspieler damals spürbar. Entsprechend deutlich fiel seine Einschätzung über einen möglichen Verbleib aus. „Stand jetzt weiß ich nicht, was passieren sollte, dass ich hier verlängern würde“, sagte Kimmich damals und ergänzte: „Zu 95 Prozent sehe ich es nicht kommen, dass ich hier verlängere.“

Vor allem Paris Saint-Germain nutzte diese Unsicherheit und warb intensiv um den Bayern-Star. „Mit Paris war ein Verein da, der sich sehr committet hat. Einer, den ich auch gar nicht so auf dem Zettel hatte“, erklärte Kimmich.

Nach eigenen Angaben führte er Gespräche mit PSG-Sportdirektor Luis Campos und Trainer Luis Enrique. Dabei hinterließen die Franzosen einen bleibenden Eindruck.

„Die haben das wirklich gut gemacht und einem echt den Eindruck vermittelt, dass sie einen wirklich haben wollen“, berichtete der 31-Jährige.

Besonders bemerkenswert: Campos besuchte Kimmich sogar persönlich zu Hause, um für einen Wechsel nach Paris zu werben. „Das hat mich schon gecatcht“, gestand der Mittelfeldspieler offen.

PSG lockte mit einem Mega-Angebot

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Foto: IMAGO

Wie ernsthaft sich Kimmich mit einem Wechsel beschäftigte, zeigt ein weiteres Detail. Der Nationalspieler hatte sich nach eigenen Aussagen bereits mit Wohngegenden und Schulen für seine vier Kinder in Paris beschäftigt.

Auch finanziell legte PSG offenbar ein außergewöhnliches Angebot auf den Tisch. „Das Finanzielle war krass. Wirklich. Sehr, sehr krass, muss ich sagen“, enthüllte Kimmich.

Trotzdem wollte er seine Entscheidung nicht allein vom Geld abhängig machen. „Ich wollte das aber nicht zum Ausschlaggebenden machen“, betonte er.

Am Ende entschieden mehrere Faktoren über seine Zukunft. Einerseits spielte die Familie eine wichtige Rolle. Andererseits überzeugte ihn auch die Zusammenarbeit mit Vincent Kompany, der damals gerade das Traineramt beim FC Bayern übernommen hatte.

Heute ist Kimmich überzeugt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. „Es war richtig, dass ich bei den Bayern verlängert habe“, stellte der Mittelfeldspieler klar.

Rückblickend dürfte diese Aussage auch viele Bayern-Fans beruhigen. Denn nach seinen aktuellen Enthüllungen wird deutlich: Der Abschied des langjährigen Leistungsträgers war deutlich näher als bislang bekannt. Letztlich gelang es dem FC Bayern jedoch, einen seiner wichtigsten Spieler langfristig in München zu halten – trotz eines „sehr, sehr krassen“ Angebots von Paris Saint-Germain.

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