Jakub Kaminski und die Frage, die beim 1. FC Köln niemand laut stellen will | OneFootball

Jakub Kaminski und die Frage, die beim 1. FC Köln niemand laut stellen will | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: come-on-fc.com

come-on-fc.com

·14 juin 2026

Jakub Kaminski und die Frage, die beim 1. FC Köln niemand laut stellen will

Image de l'article :Jakub Kaminski und die Frage, die beim 1. FC Köln niemand laut stellen will
Image de l'article :Jakub Kaminski und die Frage, die beim 1. FC Köln niemand laut stellen will

Vidéos OneFootball


Jakub Kaminski und die Frage, die beim 1. FC Köln niemand laut stellen will

Image de l'article :Jakub Kaminski und die Frage, die beim 1. FC Köln niemand laut stellen will

Simon Bartsch

14 Juni, 2026

Jakub Kaminski gehört zu den absoluten Gewinnern der abgelaufenen Saison beim FC. Der Pole überzeugte mit guten Leistungen auf nahezu allen Positionen. Folgerichtig aktivierten die Domstädter die Kaufoption in Höhe von rund 5,5 Millionen Euro. Doch ein Verbleib in Köln wirkt immer unwahrscheinlicher. Warum der 1. FC Köln Jakub Kaminski nicht ersetzen kann.

Mit Said El Mala und Jakub Kaminski haben die Kölner zwei heiße Eisen im Feuer des Transfermarkts. Nachdem das Angebot von Brentford vom Tisch war, scheint sich der Wechsel von Jakub Kaminski durchaus anzubahnen.

Jakub Kaminski ist einer der großen Gewinn der Saison

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Image de l'article :Jakub Kaminski und die Frage, die beim 1. FC Köln niemand laut stellen will

Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:

Image de l'article :Jakub Kaminski und die Frage, die beim 1. FC Köln niemand laut stellen will
Image de l'article :Jakub Kaminski und die Frage, die beim 1. FC Köln niemand laut stellen will
Image de l'article :Jakub Kaminski und die Frage, die beim 1. FC Köln niemand laut stellen will

Philipp Türoff wollte am Freitag nicht so recht mit der Sprache rausrücken. Auf die Frage, ob es konkrete Angebot für Jakub Kaminski geben würde, wich der Geschäftsführer aus, dass es auf jeden Fall einen Markt für den Polen geben würde. Kein „Nein“, kein „Ja“ – und doch eine gefühlte Tendenz. Der 24-Jährige wird den FC verlassen und seit Tagen fallen in polnischen Medien nur die Namen Brighton & Hove Albion sowie Newcastle United. Wobei die Seagulls aktuell als wahrscheinlicher eingeschätzt werden. Dass Kaminski den FC Richtung England verlassen wird, scheint nur eine Frage der Zeit. England will Kaminski, Kaminski will England. Der Spieler ist laut transfermarkt.de 17 Millionen Euro wert, in der Premier League sitzt das Geld lockerer und bei 20 Millionen Euro greift die Ausstiegsklausel. Dann wäre der Wechsel umgehend unter Dach und Fach, eben ohne die Chance, noch einmal einzugreifen. Erst kürzlich hatte der Spieler im polnischen TV ein weiteres Mal seinen Traum von England hinterlegt. Die Frage ist also nicht, ob der Spieler geht. Die Frage ist, wie man den Spieler ersetzen will oder kann.

Polyvalenter Spieler

Und die Antwort wird den FC-Fans vermutlich genauso wenig schmecken, wie die Frage. Das beginnt schon in der Kategorisierung des Akteurs. Gelistet ist der 24-Jährige als Linksaußen, nur kann ein reiner Linksaußen den Polen nicht ersetzen. Kaminski spielte auf der Schiene mal offensiv, mal defensiv. Er trat als Außenverteidiger auf, spielte hinter den Spitzen, agierte als Sechser. Gefühlt war der Akteur nur nicht als Innenverteidiger, Torwart oder Zielstürmer auf dem Platz. Und auf jeder seiner Positionen lieferte die damalige Wolfsburg-Leihe. Wer also Kaminski ersetzen will, muss eigentlich mehrere Spieler unter Vertrag nehmen. Spieler, die die läuferische Intensität mitbringen, um Lücken stopfen zu können. Spieler, die technisch versiert sind, um Chancen einleiten oder kreieren zu können. Einen ähnlichen polyvalenten Spieler sucht man in der Bundesliga wohl vergeblich. Die Zahlen untermauern das: 67 Torschüsse, 7,67 xG, 6,5 xA aus 50 kreierten Chancen. Ligaweit die zweitmeisten Sprints, die drittmeisten intensiven Läufe, die viertmeisten zurückgelegten Kilometer.

Dazu 1.610 Ballkontakte — mehr als jeder andere Kölner Offensivspieler. Und das in einer Saison, in der er zeitweise gar nicht auf seiner Lieblingsposition spielte. Doch während die Kölner bei Said El Mala das Vertragstempo vorgeben können, die Hand auf einem Verkauf haben, ist die Situation bei Kaminski einfach, für die Kölner aber ärgerlich. Sind die 20 Millionen bezahlt, ist der Spieler weg. Zwar betonte Türoff zuletzt, dass die Kölner auch ohne weitere Verkäufe auf dem Transfermarkt handlungsfähig sei. Bei Kaminski haben die Geißböcke das Heft des Handelns nicht in der Hand – der Geschäftsführer wird sich wohl über die Mehreinnahmen von 20 Millionen Euro freuen können. Aber selbst mit den Kaminski-Millionen dürfte ein adäquater Ersatz auf dem Markt kaum zu finden sein — zumindest nicht für diese Summe. Spieler, die Torgefahr, Kreativität, taktische Flexibilität und eine außergewöhnliche Laufleistung in einer Person vereinen, gibt es selten. Und wenn, dann kosten sie deutlich mehr als 20 Millionen.


À propos de Publisher