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·27 mai 2026
Jonas Hector zum WM-Aus von Said El Mala: „Ein Element, das nun nicht dabei ist“

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Simon Bartsch
27 Mai, 2026
Mit dem Ende der Relegationsspiele ist die Bundesliga-Saison nun endgültig abgeschlossen. Der Ex-Kölner Jonas Hector hat eine eindeutige Meinung zum Absteiger, Hector spricht in der aktuellen Folge von „Schlag und fertig“ aber auch über das WM-Kader-Aus von Said El Mala.

Jonas Hector äußert sich zum Aus von Said El Mala
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Dabei zeigt sich der ehemalige Nationalspieler mit der Zusammenstellung des Mannschaft durchaus zufrieden. „Es ist ja immer so, dass du so einen Kader diskutieren kannst. Es gab ein, zwei Spieler, bei denen ich überrascht war, dass die dabei sind“, sagt Hector und nennt Nadiem Amiri und Maximilian Beier. „Grundsätzlich ist es ein Kader, der ein gutes Turnier spielen kann.“ Am vergangenen Donnerstag hatte der Bundestrainer seinen Kader vorgestellt und dafür in den Sozialen Medien einen heftigen Gegenwind erfahren. „Es ist für ein Trainerteam immer schwierig, einen Kader zusammenzustellen. Es sind 26 Mann, du weißt, da sind welche, die werden keine Spielzeit bekommen oder ganz wenig. Du hast 13, 14 Spieler für die Anfangself. Das musst du zusammenstellen“, so Hector. „Es gibt aber auch Spieler, die jetzt nicht dabei sind wie El Mala oder Christian Führich, die von der Form her hätten dabei sein können. Grundsätzlich, nehme ich den Kader so. Es bleibt mir ja auch nichts übrig.“
Für Kritik sorgte aus Kölner Sicht die Nicht-Nominierung von Said El Mala. Der 19-Jährige war in dieser Spielzeit wie berichtet der zweitbeste deutsche Scorer der Liga, für eine Nominierung reichte es nicht. Dafür wurde Leroy Sané berufen, der zuletzt nicht wirklich in Form schien. „Du hättest mit ihm ein Element, das nun nicht dabei ist. Gerade wenn du gegen einen tiefstehenden Gegner spielst geht er ins Eins-gegen-eins, geht aber auch ins Eins-gegen-zwei – da scheißt der sich ja nichts. Das ist das Gute an ihm“, so Hector. „Wenn du gegen einen guten Gegner wie beispielsweise Frankreich im Viertelfinale spielst und tief steht, dann – wenn du das Tor gegen die Bayern siehst, da ist er Upamecano weggelaufen, der nicht gerade langsam ist über 60 Meter – ist das ein Element, das du haben kannst.“ Für Hector wäre eine Nominierung „auch möglich gewesen, von seinen Fähigkeiten, die er mitbringt“.
Derweil ist der VfL Wolfsburg am Wochenende abgestiegen. Auch dazu spricht Hector im Podcast mit Fabian Köster. „Der Tenor war ja schon, dass viele dem VfL den Abstieg gewünscht haben, weil es einfach die logische Konsequenz ist. Wenn man den Verein so führt, wie er geführt wird, ist es die logische Konsequenz“, sagt der Ex-Spieler. Ein Grund für die Niederlage war sicherlich die Gelb-Rote Karte von Joakim Maehle. „Wenn du schon Gelb hast und fliegst dann so rein, dann hast du es nicht anders verdient“, so Hector. „Wenn du deiner Mannschaft so einen Bärendienst erweist, dann ist das natürlich happig. Das 2:1 fällt mit dem 35. Torschuss. Die Paderborner haben einfach Mal Gas gegeben. Es war superspannend und zum Angucken nicht verkehrt.“
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