FC Bayern München
·28 février 2026
Joshua Kimmich: „Das geben wir nicht mehr ab“

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·28 février 2026

Der FC Bayern feiert einen wichtigen Mentalitätssieg im umkämpften Spitzenspiel bei Borussia Dortmund! Nach 90 intensiven Minuten hat die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany den BVB mit 3:2 niedergerungen. Entsprechend glücklich zeigten sich die Verantwortlichen nach der Partie. „Am Ende ging es aber um Mentalität und Teamgeist und den haben wir heute auf den Platz gebracht“, brachte es Jonathan Tah nach der Partie auf den Punkt. Wie wichtig der Dreier im Hinblick auf den Meisterschaftskampf war, unterstrich Joshua Kimmich: „Es liegt an uns und das werden wir nicht mehr hergeben. Wenn wir ehrlich sind: Mit jetzt, glaube ich, elf Punkten Vorsprung geben wir das nicht mehr ab.“ fcbayern.com hat weitere Stimmen zum Spiel für Euch gesammelt.
Vincent Kompany: „Das war heute schon extrem. Man hat gespürt, dass Dortmund unbedingt ihre Chance nutzen wollte. Das haben wir über die gesamten 90 Minuten gemerkt. Auch nach dem 2:2 sind sie weiter nach vorne gegangen, sie wollten unbedingt gewinnen. Aber auch unsere Jungs haben nicht einfach hinten dringestanden. Wir haben immer wieder versucht, unsere Momente zu bekommen. Meiner Meinung nach war das eine gute Werbung für die Bundesliga. Mit Intensität, Toren und vor allem mit diesem absoluten Willen beider Mannschaften, immer nach vorne zu gehen und das Spiel gewinnen zu wollen.“
Harry Kane: „Es war ein großes Spiel in dieser Saison, auswärts gegen so ein starkes Team. Da zurückzukommen und dann in der zweiten Halbzeit den Charakter und die Qualität zu zeigen, die wir gezeigt haben, das sagt viel über uns als Mannschaft aus. Das können wir heute genießen und dann den Blick auf nächste Woche richten. Es gibt Phasen in einer Saison, da fällt dir vieles vor die Füße und läuft in deine Richtung und genau da bin ich gerade. Ich muss einfach weitermachen wie bisher. Wir hatten vor ein paar Wochen elf Punkte Vorsprung und haben gesehen, wie schnell sich das mit zwei Ergebnissen ändern kann. Wir müssen fokussiert bleiben. Es war natürlich ein großes Spiel, ein wichtiger Momentum-Schub für uns mit diesen elf Punkten. Wir sind in einer guten Position, aber oft ist es leichter, sich für solche Topspiele zu motivieren. In den anderen Spielen musst du genauso konzentriert und bereit sein zu kämpfen und das wird auch am Freitagabend nicht anders sein.“
Joshua Kimmich: „Es liegt an uns und das werden wir nicht mehr hergeben. Wenn wir ehrlich sind: Mit jetzt, glaube ich, elf Punkten Vorsprung geben wir das nicht mehr ab. Das hat noch keiner verspielt und das wird so bleiben. Heute war am Ende die Mentalität entscheidend. Wir haben uns lange schwergetan. Es war ein sehr körperliches Spiel, gerade in der ersten Halbzeit sehr zerfahren, mit vielen Unterbrechungen, Standards und Fouls. Da kam kein richtiger Rhythmus auf. In der zweiten Halbzeit wurde es etwas flüssiger. Uns war in der Pause auch klar, dass es für Dortmund schwer wird, das Tempo über 90 Minuten hochzuhalten. Sie hatten harte Wochen mit vielen Spielen, wir nicht. Deshalb wussten wir: Je länger das Spiel dauert, desto größer wird unser Vorteil. Den haben wir zum Glück ganz spät noch ausgespielt.“
Jonathan Tah: „Wir wollen natürlich weiter unsere Spiele gewinnen, aber wir wussten auch, wie bedeutend dieses Spiel heute für uns war. Deshalb wollten wir es unbedingt gewinnen. Jetzt machen wir weiter und hören nicht auf. Es war ein hartes Stück Arbeit. Ich glaube, es war ein sehr leidenschaftliches Spiel. Beide Mannschaften haben alles reingehauen. Ich hatte das Gefühl, dass es auf beiden Seiten viele kleine Fehler gab, die den Gegner jeweils ein Stück weit stärker gemacht haben. Am Ende ging es aber um Mentalität und Teamgeist und den haben wir heute auf den Platz gebracht. Wir haben einfach weitergemacht.“
Aleksandar Pavlović: „Jeder freut sich über den Sieg. Ich persönlich natürlich auch. Es war ein sehr wichtiges Spiel, ein sehr wichtiger Sieg und darüber freuen wir uns riesig. Es ist ein ganz besonderes Spiel in einer besonderen Atmosphäre. Die erste Halbzeit war nicht einfach, das hat jeder gesehen. Wir hatten Schwierigkeiten, uns klare Torchancen zu erarbeiten. In der zweiten Halbzeit hat das dann deutlich besser funktioniert. Wir haben offensiv viel mehr gemacht, viele zweite Bälle gewonnen und am Ende auch verdient gewonnen.“
Niko Kovač (Trainer, Borussia Dortmund): „Nach dem Spiel in Bergamo war das heute eine richtig gute Leistung. Die Mannschaft hat sich stark gewehrt und sich wirklich ein Kompliment verdient. Auf der anderen Seite steht der FC Bayern München. Wenn man sich allein das erste Tor anschaut: wie Josh Serge findet, wie der dann den Dritten bedient, das ist weltklasse. Das ist am Ende der Unterschied, der heute auch zu sehen war. Trotzdem möchte ich meiner Mannschaft ausdrücklich ein Kompliment machen. Das habe ich ihr auch schon gesagt, weil sie sich heute mit allem, was sie hatte, gewehrt hat. Die Bayern mussten sich richtig strecken, um hier als Sieger vom Platz zu gehen. Mit ein bisschen Glück spielst du so ein Spiel vielleicht unentschieden. So ist es am Ende die kleine Top-Qualität, etwa von Joshua Kimmich, die den Unterschied macht.“
Gregor Kobel (Torwart, Borussia Dortmund): „Ich glaube, heute muss man sagen, dass die Bayern vor dem Tor extreme Qualität gezeigt und ihre Chancen richtig stark verwertet haben. Dabei haben wir einen geilen Fight geliefert. Wir haben alles gegeben, versucht, die Fans mitzunehmen, physisch zu sein und es ihnen extrem schwer zu machen. Über lange Zeit ist uns das auch gelungen. Aber am Ende machen sie es vor dem Tor einfach sehr, sehr gut. Das ist unfassbar frustrierend und tut brutal weh. Von der Performance her war es eine Reaktion auf Bergamo. Trotzdem stehst du hier am Ende als Verlierer auf dem Platz. Das war nicht unser Ziel.“
Nico Schlotterbeck (Innenverteidiger, Borussia Dortmund): „Das war ein All-in-Spiel für uns, ich glaube, das hat man gesehen. Man kann uns nicht vorwerfen, dass wir zu wenig gemacht haben. Wir haben alles probiert, es heute aber leider nicht hinbekommen. Es geht um Nuancen und Effektivität. Am Ende macht Bayern einfach ein Tor mehr.“
Lukas Nmecha (Mittelfeldspieler, Borussia Dortmund): „Es ist nervig, so ein Spiel zu verlieren. Bayern hat viel kontrolliert, wir haben alles gegeben. Ich bin stolz auf unsere Mannschaft. Mehr kann man nicht sagen. Es war ein richtig geiles Spiel. Und natürlich ist es umso bitterer, wenn man so nah dran ist, zumindest einen Punkt mitzunehmen. Wenn du 1:0 führst, willst du das Spiel natürlich verteidigen und gewinnen. Das haben wir leider nicht geschafft. Aber wie gesagt: Ich bin stolz auf die Attitüde, die wir gezeigt haben.“
Die wichtigsten Szenen im Spielbericht:
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