Julian Brandt vor BVB-Abschied: „Was hätte alles sein können?“ | OneFootball

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·8 mai 2026

Julian Brandt vor BVB-Abschied: „Was hätte alles sein können?“

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Vor seinem Abschied von Borussia Dortmund blickt Julian Brandt emotional auf seine Zeit beim BVB zurück. Der 30-Jährige spricht über verpasste Titel, besondere Mitspieler und prägende Momente in Schwarz-Gelb.

Nach sieben Jahren bei Borussia Dortmund steht Julian Brandt vor seinem Abschied vom BVB. Vor seinen letzten Spielen im schwarz-gelben Trikot blickte der 30-Jährige im vereinseigenen BVB-Podcast nun emotional auf seine Zeit in Dortmund zurück – und erinnerte sich dabei sowohl an große Momente als auch an verpasste Chancen.


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Besonders sein erstes Heimspiel im August 2019 ist Brandt noch präsent. Beim 5:1 gegen den FC Augsburg erzielte der Offensivspieler kurz nach seiner Einwechslung direkt sein erstes Tor für die Borussia. Rückblickend erklärte er nun, weshalb ihn der Wechsel damals sofort gereizt hatte: „Ich bin nach Dortmund gegangen, weil ich einfach Bock darauf hatte. Ich will mich nicht einfach nur an einen Verein verkaufen.“

In seinen sieben Jahren beim BVB erlebte Brandt zahlreiche Höhen und Tiefen. Neben dem DFB-Pokalsieg 2021 verpasste Dortmund mehrfach knapp weitere große Titel – darunter die dramatische Meisterschaftsentscheidung 2023 und das verlorene Champions-League-Finale 2024 gegen Real Madrid (0:2). „Da tritt bei mir natürlich Wehmut auf, weil ich sage: Was hätte alles sein können?“. Dennoch bewertet der Mittelfeldspieler seine Zeit beim Revierklub nicht ausschließlich über Trophäen. „Trotzdem macht es für mich die Zeit hier nicht weniger wertvoll“, sagte Brandt und ergänzte: „Die Zeit wäre nicht besser mit zwei weiteren Titeln.“

Nach BVB-Abschied: Zukunft von Julian Brandt noch offen

Auch abseits seiner eigenen Erinnerungen sprach Brandt über Spieler, die ihn in Dortmund besonders beeindruckt haben. In seiner persönlichen BVB-Topelf finden sich unter anderem Gregor Kobel, Mats Hummels, Raphael Guerreiro und Jude Bellingham wieder. Vor allem über den heutigen Real-Star geriet Brandt ins Schwärmen: „Jude hatte das Talent, einfach super schnell zu lernen. Er ist super schnell gereift und super schnell erwachsen geworden.“

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Foto: IMAGO

Großen Respekt zeigte Brandt außerdem gegenüber Kapitän Emre Can. „Menschlich 1A und für mich auch ein Wahnsinnskapitän“, sagte der gebürtige Bremer über seinen langjährigen Teamkollegen.

Wie es für Brandt nach seinem Abschied aus Dortmund weitergeht, ist weiterhin offen. Zuletzt wurde unter anderem Atletico Madrid als möglicher Interessent gehandelt. Klar ist jedoch schon jetzt: Seine Zeit beim BVB wird der Offensivspieler trotz aller verpassten Titel in besonderer Erinnerung behalten.

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