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·30 août 2025

Kaum Chancen, keine Tore: Der HSV steckt in der Kreativkrise!

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Für den HSV endete das Stadtderby mit einer bösen Enttäuschung. Beim 0:2 gegen den FC St. Pauli waren die Rothosen erneut viel zu harmlos.

Sieben Jahre nach seiner Rückkehr in die Bundesliga wartet der Hamburger SV noch immer auf den ersten eigenen Torerfolg. Wie schon gegen Borussia Mönchengladbach (0:0) ging den Norddeutschen gegen den FC St. Pauli über weite Teile die offensive Gefahr ab. Über die gesamte Spieldauer gab der Aufsteiger nur fünf Torschüsse ab und erspielte sich lediglich eine klare Torchance.


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Diese Harmlosigkeit folgt einem Muster: Schon in der Sommer-Vorbereitung tat sich der HSV im eigenen Ballbesitz enorm schwer. In fünf Testspielen gegen namhafte Gegner erzielten die mickrige zwei Treffer.

Löst ein Neuzugang die HSV-Probleme?

Es verwundert daher nur kaum, dass die Rothosen vor dem Deadline Day am kommenden Montag noch einen Kreativspieler verpflichten wollen. Als Kandidat gilt unter anderem Fabian Rieder von Stade Rennes. Doch der Schweizer Nationalspieler, in der letzten Saison an den VfB Stuttgart ausgeliehen, könnte zu teuer sein.

Geht es nach Kapitän Yussuf Poulsen, besitzt der aktuelle Kader ohnehin das Potenzial, um sich eine ausreichende Menge an Torchancen zu kreieren. „Ich finde nicht, dass ein solcher Spieler fehlt“, erklärte der Däne nach Abpfiff in der Mixed Zone. „Wir wissen schon, dass wir das können. Es geht nicht nur um den Passgeber, sondern auch um die Leidenschaft, in die gefährlichen Räume reinzukommen. Dass nicht nur einer da ist, sondern eher zwei, drei oder vier.“

Damit spielte Poulsen eindeutig auf die größtenteils unzureichende Strafraumbesetzung des HSV an. Insbesondere in der ersten Halbzeit war Ransford Königsdörffer in vorderster Front weitgehend auf sich alleine gestellt.

Ganz so kritisch wollte es Cheftrainer Merlin Polzin nicht sehen. „Insgesamt haben wir es einfach verpasst, den einen entscheidenden Moment auf unsere Seite zu ziehen“, analysierte er auf der Pressekonferenz. Vor allem nach dem Platzverweis in der gegen 77. Minute gegen Giorgo Gocholeishvil sei es dann „schwierig gewesen“, so Polzin.

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