90PLUS
·15 avril 2026
Kein Glanz, aber Halbfinale: Arsenal bringt Vorsprung über die Zeit

In partnership with
Yahoo sports90PLUS
·15 avril 2026

In der UEFA Champions League bekam es Arsenal am Mittwoch mit Sporting CP zu tun. Die Gunners hatten im Hinspiel gegen die Portugiesen Probleme, gewannen am Ende aber mit 1:0.
Nach einem erneuten Rückschlag in der Liga ging es für die Elf von Trainer Mikel Arteta jetzt darum, das Ergebnis mindestens einmal über die Runden zu bringen und vor dem Spiel gegen ManCity in der Liga Selbstvertrauen zu tanken. Der Halbfinaleinzug war also Pflicht!
Arsenal begann in diesem Spiel relativ engagiert, hatte prompt die erste Möglichkeit, aber ein Sporting-Verteidiger bekam noch einen Fuß dazwischen. Früh hatte Arsenal auch die erste Ecke, die aber nichts einbrachte. Mikel Arteta hatte seiner Mannschaft offenbar mit auf den Weg gegeben, schneller zu spielen als zuletzt. Sporting lauerte auf Konter, wollte aber zwischendurch auch Ballbesitzmomente kreieren. Interessant wurde es nach 13 Minuten als Sporting einen Elfmeter forderte, aber den Pfiff nicht bekam.

Foto: Getty Images
Nach knapp 20 Minuten hatte Sporting in persona Trincao eine erste Chance, auf der Gegenseite schloss Ex-Sporting-Stürmer Viktor Gyökeres mal ab. Arsenal war durchaus eine gewisse Nervosität anzumerken nach den letzten Spielen. Die Gunners hatten einige Standardsituationen in petto, aber Sporting konnte diese erst einmal gut verteidigen. Der Vorteil für Arsenal war es, dass man mit dem Remis eben schon weiter war. Als das Spiel ein wenig vor sich hinplätscherte hatte Sporting kurz vor der Pause plötzlich die große Chance, aber Arsenal überstand dis Situation. Das 0:0 war auch der Stand zur Pause.
Direkt zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde eine Arsenal-Flanke gerade noch abgefangen, auf der Gegenseite hatte Maxi Araujo einen Schuss auf das lange Eck, der vorbeiging. Das Spiel war weiterhin eng, weil Arsenal die Führung nicht gelang und die Gunners auch gar nicht so intensiv auf diese drückten. Ein Martinelli-Schuss ging mal über das Tor, wenig später kam dann Kai Havertz für Gyökeres. Direkt danach schoss Noni Madueke an das Außennetz. Er hatte relativ viel Licht und Schatten in seinem Spiel, kam immer mal wieder per Dribbling durch, dann flankte oder passte er aber unglücklich. Wenig später musste er verletzt raus, der junge Max Dowman kam.
Eine Führung hätte Arsenal Sicherheit geben können, doch die Gunners taten sich weiter schwer. Derweil lauerte Sporting weiter auf den einen Moment. 83 Minuten waren gespielt als Arsenal dann doch nach einem Eckball gefährlich wurde, doch im Getümmel fiel am Ende das Tor nicht. Sporting konnte, das war positiv für Arsenal, keine Druckphase kreieren. Auch ein Simoes-Schuss in der Nachspielzeit sorgte nicht für das Sporting-Tor, die Gunners kamen in das Halbfinale.









































