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·10 janvier 2026
Kein Rot für Arnaud Kalimuendo: Kovac und Schlotterbeck hadern

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·10 janvier 2026

Ob eine Überzahl ab der 82. Minute das Spielgeschehen nachhaltig anders gestaltet hätte, ist hypothetisch. Dennoch haderten Trainer Niko Kovac und Nico Schlotterbeck nach dem 3:3 Borussia Dortmunds bei Eintracht Frankfurt mit einem aus ihrer Sicht zu Unrecht ausgebliebenen Platzverweis für Arnaud Kalimuendo.
Der knapp 20 Minuten zuvor eingewechselte Neuzugang der Eintracht erwischte Schlotterbeck heftig am Knöchel, sah von Schiedsrichter Daniel Schlager indes nur die gelbe Karte. Eine Intervention seitens des VAR erfolgte nicht, durchaus zum Unverständnis des BVB-Verteidigers, der eine blutende Wunde davontrug und bei Sat 1 kein Geheimnis daraus machte, eine andere Farbe erwartet zu haben: „Auf dem Feld war es schon schmerzhaft. Von der Intensität war ich mir auch sicher, dass es eine Rote Karte war.“
Damit lag Schlotterbeck auf einer Wellenlänge mit seinem Trainer. Für Kovac hätte Kalimuendo den Platz nach der Aktion wieder verlassen müssen: „Ich will nichts fordern, aber es ist für mich eine Rote Karte. Ist für mich ganz klar, er trifft erstmal das Sprungleck oberhalb und dann unten“, so der BVB-Coach, der nach nochmaligem Betrachten der Bilder noch deutlich wurde: „Also ich habe es mir nochmal angeschaut. Also Männer, wenn ich zuerst oben, oberhalb des Sprunglecks, jemanden treffe und dann rutsche ich runter, dann ist es nämlich erstmal der erste Kontakt oben.“
Immerhin bleibt dem BVB als kleiner Trost, dass die Verletzung Schlotterbecks wohl nur oberflächlicher Natur ist und kein Ausfall droht.









































