Kleindienst fordert Umdenken in Gladbach: „Es muss mehr knallen!“ | OneFootball

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·4 août 2026

Kleindienst fordert Umdenken in Gladbach: „Es muss mehr knallen!“

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Bild: Christof Koepsel/Getty Images

Tim Kleindienst ist nach seiner langen Verletzungspause zurück und stellt sofort klare Forderungen an seine Mitspieler.


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Nach der enttäuschenden vergangenen Saison soll Borussia Mönchengladbach deutlich unangenehmer auftreten. Wegen eines Meniskusrisses und einer anschließenden Re-Ruptur verpasste Kleindienst beinahe die komplette vergangene Spielzeit. Von der Tribüne aus musste der Kapitän verfolgen, wie die Borussia lange um den Klassenerhalt kämpfte und die Saison schließlich nur auf dem zwölften Tabellenplatz beendete.

Gladbach soll nicht mehr so brav sein

Im Gespräch mit der Bild machte der 30-Jährige nun deutlich, welche Veränderungen er erwartet. Es gehe um mehr Gier und darum, „nicht mehr so brav“ aufzutreten. Jeder Gegner müsse vom Beginn eines Spiels an merken, wie unangenehm es sei, gegen Gladbach zu spielen.

Für Kleindienst betrifft das sämtliche Bereiche. Die defensive Stabilität müsse verbessert werden, vor dem gegnerischen Tor brauche die Mannschaft mehr Konsequenz. Zudem fordert der Angreifer ein schnelleres Umschaltspiel und eine deutlich bessere Kommunikation auf dem Platz. Sein Fazit: „Insgesamt muss es einfach deutlich mehr knallen!“

Kleindienst verlangt Einsatz von allen Spielern

Der Kapitän möchte während der Vorbereitung selbst vorangehen. In den Trainingseinheiten zieht er trotz seiner langen Verletzungspause in den Zweikämpfen nicht zurück und nimmt auch körperliche Schmerzen in Kauf. Eine ähnliche Haltung erwartet Kleindienst von seinen Kollegen. Dazu gehöre auch, in den direkten Duellen körperlich präsent zu sein und dem Gegenspieler keinen einfachen Nachmittag zu ermöglichen.

Der Stürmer will die Verantwortung jedoch nicht allein tragen. Kommandos und Führung müssten aus sämtlichen Mannschaftsteilen kommen. Kleindienst könne zwar selbst laut werden, aber nicht gleichzeitig den Torhüter und die Innenverteidiger steuern. Daher sei jeder einzelne Gladbacher gefragt.

Bei den Neuzugängen erkennt der Nationalspieler bereits positive Ansätze. Mit mehr Aggressivität, gegenseitiger Unterstützung und klarerer Kommunikation soll die Borussia verhindern, erneut in eine Saison wie die vergangene zu geraten.

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