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·28 mars 2026

Länderspiel heute: Das sagen Trainer & Spieler zum DFB-Sieg gegen die Schweiz

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Die deutsche Nationalmannschaft feierte beim Länderspiel heute einen umkämpften Sieg gegen die Schweiz, zeigte aber neben Offensivstärke auch defensive Schwächen. Bundestrainer Julian Nagelsmann lobte die Chancenverwertung und besonders die Treffer von Florian Wirtz, kritisierte jedoch die Passivität bei den Gegentoren. Kapitän Joshua Kimmich betonte die Kontrolle in der zweiten Halbzeit und gab Entwarnung bei einer kurzzeitigen Ellenbogenverletzung. Mehrere Spieler hoben das Comeback nach Rückschlägen hervor und lobten Wirtz’ herausragende Leistung.

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Die deutsche Nationalmannschaft im Mannschaftsfoto vor dem Länderspiel gegen die Schweiz im St. Jakob-Park in Basel am 27. März 2026. (AFP)


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Nagelsmann ordnet Sieg ein: Verdient, aber mit Abstrichen in der Defensive

In der Presserunde bewertete Bundestrainer Julian Nagelsmann den Spielverlauf als insgesamt positiv, aber nicht fehlerfrei. Nagelsmann (Bundestrainer bei RTL) sagte: „Insgesamt haben wir verdient gewonnen. Wir haben uns gegen ein Team, das in der Quali nur zwei Tore bekommen hat, viele Chancen erspielt. Nach dem 3:2 müssen wir das 4:2 machen. Wir haben trotzdem eine gute Nehmerqualität gezeigt – so zurückzukommen ist gut. Flo hat außergewöhnliche Tore gemacht. Wir wissen, dass er einen brutalen Schuss hat, eine enorme Kreativität. Verteidigt haben wir nicht ganz so gut. Beim ersten Tor war es zu passiv, beim zweiten auch.“

Der Übungsleiter erkannte die Qualität des Gegners in der Qualifikation an und nutzte die Einordnung, um sowohl das Offensivspiel als auch die Defensivprobleme anzusprechen. Gleichzeitig lobte er einzelne Aktionsqualitäten und nannte konkrete Situationen aus dem Spiel als Kritikpunkte.

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Mit einem Stareffektfilter aufgenommen: Bundestrainer Julian Nagelsmann vor dem Freundschaftsspiel zwischen der Schweiz und Deutschland am 27. März 2026 im St. Jakob-Park in Basel. Alexander Hassenstein / Getty Images

| St. Jakob-Park | 27.3.2026-20:45

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S S U S U

3 : 4

Endergebnis

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S S S S S

Dan Ndoye

17'

B. Embolo

41'

Joël Monteiro

79'

26'

Serge Gnabry

45'+2'

61'

86'

| Schiedsrichter: C. Kavanagh | Halbzeit: 2-2

1

G. Kobel

13

R. Rodríguez

5

M. Akanji

4

N. Elvedi

3

S. Widmer

22

F. Rieder

10

G. Xhaka

8

R. Freuler

11

Dan Ndoye

7

B. Embolo

17

R. Vargas

1

Oliver Baumann

22

David Raum

4

Jonathan Tah

15

Nico Schlotterbeck

6

Joshua Kimmich

8

Leon Goretzka

16

Angelo Stiller

20

Serge Gnabry

17

Florian Wirtz

7

Kai Havertz

19

Leroy Sané

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Tore

Tor

17'

26'

Tor

Tor

41'

45'

+2

Tor

61'

Tor

Tor

79'

86'

Tor

Kimmich: Kontrolle, Chancenverwertung und Verletzungsupdate

Kapitän Joshua Kimmich zog ein gemischtes Resümee zur Leistung der Mannschaft und zur Kontrolle über das Spiel, insbesondere in der zweiten Halbzeit. Er sagte: „Offensiv konnten wir das eine oder andere zeigen. In der zweiten Halbzeit haben wir es gut kontrolliert. Natürlich kriegen wir drei Tore, wir haben aber nur drei, vier Chancen zugelassen. Da müssen wir uns weiter verbessern. Ich fand den Auftritt insgesamt nicht verkehrt.“

Zu seiner Verletzung gab Kimmich ein klares Statement und beruhigte Trainer, Team und Fans mit einer kurzen Diagnose: „Bei mir ist alles okay, es war nur ein Ellenbogen. Es tat kurz weh, aber jetzt ist es wieder in Ordnung.“ Damit lieferte er eine direkte Einordnung zur Gesundheitslage und möglichen Auswirkungen auf den Kader.

Florian Wirtz: Vier Scorerpunkte und wohl das beste Länderspiel

Florian Wirtz stand im Mittelpunkt vieler positiven Stimmen nach dem Spiel und wurde für seine Torbeteiligungen besonders hervorgehoben. Wirtz selbst sagte: „Wenn wir immer mehr Tore schießen als der Gegner, geht das in Ordnung. Wir müssen uns vor keinem verstecken, wir haben einen sehr guten Kader. Vier Scorerpunkte… wahrscheinlich war das mein bislang bestes Länderspiel. Ich würde aber lügen, wenn ich sage, dass ich den ersten genau dahin schießen wollte. Es war ein bisschen gewollt. Beim zweiten sieht man, dass er dahin sollte. Am Ende geht es darum, dass wir das Spiel gewinnen.“

Sein Statement liefert sowohl eine persönliche Einordnung als auch ein taktisches Selbstverständnis zur Offensivkraft und Mannschaftsstruktur. Die Erwähnung von vier Scorerpunkten unterstreicht seine prägende Rolle im Spiel.

Goretzka: Lob für die Offensive, Kritik an den Gegentoren

Leon Goretzka hob die Rückkehr nach Rückschlägen und die Torproduktion hervor, zeigte sich aber zugleich unzufrieden mit der Defensivleistung. Er sagte: „Was man positiv herausheben kann, ist, dass wir zurückgekommen sind nach den Rückschlägen. Wir haben vier Tore geschossen gegen eine stabile Mannschaft, das ist gut. Wir haben drei Gegentore bekommen, das ist nicht so gut. Ich hatte das Gefühl, dass wir nicht so viel zulassen – und trotzdem haben wir drei Gegentore bekommen. Das ist nicht gut und darf uns so nicht passieren. Es ist ein bisschen verrückt, wie die Dinger reingeflogen sind.“

Goretzkas Einordnung verbindet taktische Analyse mit emotionaler Reaktion auf den Spielverlauf; er thematisierte sowohl Ballbesitz-Phasen als auch die Entstehung der Gegentore und forderte Verbesserungen in der Absicherung.

Jonathan Tah: Fokus auf Positive und klares Lob für Wirtz

Innenverteidiger Jonathan Tah betonte in seiner Aussage die Haltung der Mannschaft nach Rückschlägen und mahnte zugleich zur defensiven Konstanz. Tah sagte: „Wir haben versucht, aktiv zu sein und nach den Rückschlägen weiterzumachen. Das ist das, worum es geht. Wir kriegen zu viele Gegentore in dem Spiel, aber wir sollten uns auf die positiven Dinge fokussieren.“

Im gleichen Atemzug richtete Tah ein deutliches Lob an Florian Wirtz und hob dessen herausragende Leistung hervor: „(Florian Wirtz, d. Red) hat ein Wahnsinnsspiel gemacht und kann wirklich stolz auf sich sein. So eine Leistung abzuliefern. Das ganze Spiel überragend. Er soll genau so weitermachen.“ Damit verband Tah die defensive Mahnung mit Anerkennung für individuelle Klasse.

SID er ak

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