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Leihspieler des 1. FC Köln: Der nächste Anlauf für Jaka Potocnik

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Simon Bartsch
17 Februar, 2026
Elf Minuten bekam Jaka Potocnik am Wochenende wieder – und das nachdem der Stürmer zuletzt drei Monate ausgefallen war. Nun soll es für den Leihspieler wieder aufwärts gehen.

Jaka Potocnik ist momentan an Rot-Weiss Essen verliehen
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Im November lobte RWE-Coach Uwe Koschinat den slowenischen Stürmer noch über den grünen Klee. „Eigentlich weiß ganz Europa, welches Potential er besitzt, um ein Top-Stürmer zu werden. Er ist stark mit dem Kopf, hat ein gutes Gefühl in den Räumen zu sein, er ist ein top Junge“, so der Coach. „Er nimmt einen hervorragenden Weg. Er hat so viel Potenzial. Das können wir auch im Training beobachten, denn er ist wieder bei 100 Prozent.“ Tatsächlich schien der Knoten des Angreifers im Duell gegen Ingolstadt geplatzt zu sein. Der 21-Jährige rief eine starke Leistung ab, erzielte ein Tor. Doch die Freude währte nicht lange. Auf Lob und Tor folgte die Ernüchterung. Potocnik zog sich die nächste muskuläre Verletzung zu.
Und die Verletztenakte des Talents wird länger und länger. Alleine in dieser Saison fiel der slowenische U21-Nationalspieler schon drei Mal aufgrund muskulärer Verletzungen aus, verpasste in diesem Zeitraum in der dritten Liga 14 Spiele. Eine Situation, die in Essen durchaus schon zum Thema geworden ist. „Bei ihm ist es so, dass wir einiges bei dem Jungen aufzuarbeiten haben. Das ist schade, weil das ein sehr guter und intelligenter Stürmer ist, der sein ganzes Leben Tore geschossen hat“, sagte Koschinat nach Potocniks ersten Muskelfaserriss bei RWE im August. Seitdem schien viel aufgearbeitet zu sein, bis eben zu den nächsten Ausfällen. Am vergangenen Samstag gab es dann das nächste Comeback. „Jaka wurde hervorragend herangeführt. Es ist alles völlig problemlos“, hatte Koschinat nun vor dem Spiel gegen Regensburg erklärt.
Nach knapp 80 Minuten wurde Potocnik dann eingewechselt. Nicht nur in Essen hofft man nun darauf, dass der Durchbruch des Slowenen endlich gelingt. Für Potocnik waren die Kölner bekanntlich ein hohes Risiko eingegangen und hatten am Ende des Tages ein Registrierungsverbot der FIFA einstecken müssen – mindestens der Vorbote des späteren Abstiegs. Beim FC ließ der Durchbruch aber auf sich warten. Potocnik kam bei den Profis zu einem Einsatz, blieb aber weit hinter den Erwartungen zurück. Die ersten Eindrücke bei RWE waren vielversprechend.
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