Anfield Index
·11 juillet 2026
Liverpool könnte Mittelfeldproblem nach dramatischer Transfer-Wende lösen

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·11 juillet 2026

Liverpool braucht keinen weiteren Sommer des Rätselratens. Sie brauchen Balance, Robustheit und Mittelfeldspieler, die tatsächlich Wege machen, Duelle gewinnen und die Struktur intakt halten können. Laut talkSPORT ist Joao Gomes in den Fokus gerückt, nachdem Atletico Madrid von einem Deal Abstand genommen hat, und das wirkt relevant für einen Klub, der noch immer versucht, einen Kaderaufbau zu korrigieren, der in der vergangenen Saison in zu vielen Bereichen zu dünn wirkte.
Hier gibt es kein Geheimnis. Liverpool hat an Tiefe verloren, in mehreren Wettbewerben zu viel Belastung mit sich herumgetragen und wirkte knapp besetzt, wenn die Intensität nachließ. Große Neuzugänge halfen zwar bei den Schlagzeilen, doch die Gesamtstruktur des Kaders blieb unausgewogen. Mohamed Salah in den reinen Zahlen durch Victor Munoz zu ersetzen, löst kein Mittelfeldproblem, und das weiß Liverpool.
Gomes ist keine modische Verbindung, die auf Fantasie beruht. Er ist brasilianischer Nationalspieler mit 10 Länderspielen, hat mehr als 100 Einsätze für die Wolves absolviert und bereits drei Jahre in der Premier League hinter sich. Selbst in einer abgestiegenen Mannschaft stach er heraus. Das ist wichtig. Starke Spieler werden nicht plötzlich irrelevant, nur weil die Mannschaft um sie herum auseinanderfällt.
Der Brasilianer hat bereits seine Bewunderung für den Klub geäußert. „Liverpool ist eine Mannschaft, für die ich spielen würde“, sagte Gomes. „Ich habe den allergrößten Wunsch, dort zu spielen. In der Champions League zu spielen, ist mein größter Traum und der meiner Familie, mein größter Traum im Fußball.“ Liverpool-Fans werden das hören und sofort verstehen, warum diese Geschichte Fahrt aufnimmt.

Foto: IMAGO
Der Abstieg der Wolves verändert die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Ein Spieler mit dem Profil, Alter und der Erfahrung von Gomes würde normalerweise eine hohe Ablöse kosten, doch ein Abstieg kann die Verhandlungsposition verändern. Liverpool hat diese Art von Markt schon früher mit Andy Robertson, Georginio Wijnaldum und Xherdan Shaqiri genutzt. Das ist nicht romantisch, sondern einfach kluges Recruiting.
Andoni Iraola hat nun die Aufgabe, einen Kader mit genug Robustheit und genug Laufstärke aufzubauen, damit dieselben Probleme nicht wieder auftauchen. Joao Gomes mag kein glamouröser Transfer sein, aber Liverpool braucht hier keinen Glamour. Sie brauchen Funktionalität.
Aus Liverpool-Sicht ist das hier interessant, weil es plausibel wirkt. Gomes wird nicht als Superstar verkauft, und genau deshalb kommt die Verbindung gut an. Die Fans haben zu oft gesehen, wie Liverpool im Mittelfeld zu offen wirkte, besonders wenn Spiele auseinandergezogen wurden oder Rotation den Mangel an spezialisierten Balleroberern offenlegte.
Gomes wirkt wie der Typ Spieler, der die anderen um sich herum besser macht. Er erledigt die Drecksarbeit, kennt die Liga und hat bereits gezeigt, dass er auch unter schwierigen Umständen liefern kann. Das sollte mehr zählen als die übliche Fixierung auf schillernde Namen und Aufregung in den Sozialen Medien.
Es gibt außerdem einen praktischen Punkt. Wenn die Wolves abgestiegen sind, sollte Liverpool hellwach sein. Klug geführte Klubs erkennen Wert, bevor sich der Markt neu einpendelt. Wenn die Ablöse in einen vernünftigen Bereich fällt, fühlt sich das wie die Art von Deal an, die gut altern kann.
Die größere Frage ist, ob Liverpool ihn als Stammspieler sieht oder als Teil eines breiteren Umbaus im Mittelfeld. So oder so ist die Logik offensichtlich. Er bringt Intensität, Verlässlichkeit und Biss. Nach dem Ungleichgewicht der vergangenen Saison klingt das nach einem sehr guten Ausgangspunkt.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































