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·20 mai 2026

Liverpool mit großem Schub im Rennen um die Champions-League-Quali

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Rennen um die Champions League steuert auf Drama am letzten Spieltag zu

Am Dienstagabend knallten auf Merseyside keine Champagnerkorken. Stattdessen gab es wieder einen nervösen Blick auf die Premier-League-Tabelle, eine weitere Neuberechnung der Tordifferenz und die erneute Erinnerung daran, dass Liverpool in dieser Saison nichts leichtgefallen ist.

Das 1:1 zwischen AFC Bournemouth und Manchester City hielt das Rennen um die Champions League offen und zwang Liverpool FC, noch etwas länger auf die Sicherung der Qualifikation für Europas Elitewettbewerb zu warten.


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Über weite Strecken dieser Spielzeit wirkte Liverpool wie eine Mannschaft, die mit ihrer eigenen Identität ringt. Es gab Phasen mit Autorität, Momente echter Durchschlagskraft, aber auch Abschnitte, in denen das Selbstvertrauen alarmierend schnell aus dem Team wich. Und doch bleibt die Champions League trotz aller Turbulenzen in greifbarer Nähe.

Das Team von Arne Slot belegt derzeit Platz fünf, den letzten Qualifikationsrang, und auch wenn das Ergebnis von Bournemouth die endgültige Bestätigung verzögerte, bleibt Liverpool der klare Favorit darauf, die Aufgabe am letzten Wochenende zu Ende zu bringen.

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Foto: IMAGO

Bournemouth weigert sich, Liverpool durchatmen zu lassen

Bournemouth gebührt Anerkennung, denn der Klub hat die letzten Wochen der Saison für Liverpool deutlich unangenehmer gemacht, als viele erwartet hatten.

Das Remis der Cherries gegen Manchester City wahrte eine kleine mathematische Chance, Liverpool noch zu überholen. Das bedeutet, dass Bournemouth nun auswärts bei Nottingham Forest FC gewinnen muss, während Liverpool an der Anfield Road gegen Brentford FC verliert.

Selbst dann bräuchte Bournemouth noch einen Umschwung von sechs Toren, weil Liverpools bessere Tordifferenz weiterhin ein bedeutendes Sicherheitsnetz ist.

Das ist eher die Art Rechnung, die in die Fantasie als in eine ernsthafte Fußballanalyse gehört, doch allein die Tatsache, dass Liverpool überhaupt über Konstellationen statt über Gewissheiten spricht, unterstreicht, wie wechselhaft diese Saison gewesen ist.

Es gab eine Zeit, in der Liverpool Spielzeiten an Trophäen und Titelrennen maß. Nun fühlt sich schon die Rückkehr in die Champions League wie ein Erfolg an, der auf die harte Tour erarbeitet werden muss.

Bournemouth wiederum verdient Bewunderung dafür, den Kampf verlängert zu haben. Die Widerstandsfähigkeit gegen Manchester City spiegelte den Geist wider, der die Mannschaft in dieser Saison in unerwartete Regionen getragen hat.

Liverpools Form wirft anhaltende Fragen auf

Selbst eine Qualifikation würde die Zweifel an Liverpools Kurs unter Slot nicht beseitigen. Die jüngste 2:4-Niederlage gegen Aston Villa FC legte vertraute Schwächen offen, besonders in der Defensive, und verstärkte die kritische Beobachtung einer Mannschaft, die allzu oft emotional fragil wirkt.

Eine Passage aus der Originalquelle brachte das Gesamtbild perfekt auf den Punkt. Liverpool habe, so hieß es dort, „noch Arbeit vor sich, wenn es die Qualifikation für die Champions League der kommenden Saison sichern will“.

Dieser Satz sagt alles.

Für einen Klub von Liverpools Format kann das bloße Hineinrutschen in die Champions League auf lange Sicht nicht das Ziel sein. Die Erwartungen werden weiterhin von Jahren geprägt, in denen man an der Spitze des englischen und europäischen Fußballs mitmischte.

Doch es gibt hier noch eine andere Realität. Das Verpassen der Champions League wäre finanziell und psychologisch schmerzhaft gewesen. Transferpläne wären komplizierter geworden. Konkurrenten hätten Verwundbarkeit gewittert.

Deshalb ist der Sonntag so wichtig.

Liverpool weiß, dass ein Sieg gegen Brentford jede verbleibende Unsicherheit beseitigt. Ebenso weiß man, dass Bournemouth überhaupt noch einen Hoffnungsschimmer hat, nur an der eigenen Inkonstanz liegt.

Letztes Wochenende hat enormes Gewicht

Im größeren Bild des Champions-League-Rennens gibt es noch einen weiteren faszinierenden Nebenschauplatz.

Falls Aston Villa Fünfter wird und dann das Finale der Europa League gegen SC Freiburg gewinnt, würde England einen zusätzlichen Champions-League-Platz erhalten. Dieses Szenario könnte dem Team die Tür öffnen, das am Ende Sechster wird, wovon möglicherweise Bournemouth oder sogar Brighton & Hove Albion FC profitieren könnten.

Es ist eine Erinnerung daran, wie fein austariert die Qualifikation für Europa inzwischen geworden ist.

Liverpool allerdings wird weder auf fremde Hilfe noch auf komplizierte Szenarien setzen wollen. Man wird einen sauberen Abschluss wollen, einen starken Auftritt an der Anfield Road und die Rückkehr in die Champions League, besiegelt aus eigener Kraft.

Denn auch wenn Bournemouth das Leben unangenehm gemacht hat, hält Liverpool das eigene Schicksal noch immer in der Hand.

Und nach einer Saison, die wild zwischen Hoffnung und Enttäuschung geschwankt hat, ist das womöglich alles, was zählt.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

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