Anfield Index
·26 juillet 2026
Liverpool soll diesen Sommer einen La-Liga-Verteidiger holen

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·26 juillet 2026

Liverpools Sommer braucht nicht noch mehr Lärm, sondern Klarheit. Und im Moment ist das klarste Problem in diesem Kader die Abwehrreihe. Andoni Iraola hat eine Aufgabe übernommen, die schnelle Urteile verlangt, und Richard Hughes muss das mit der richtigen Art von Verpflichtungen unterstützen. Der von Anfield Watch genannte Name Marc Pubill ist einer, den man ernst nehmen sollte.
Es geht hier nicht darum, dem angesagtesten Ziel hinterherzujagen oder einen Beliebtheitswettbewerb auf dem Transfermarkt zu gewinnen. Es geht darum, einen Spieler zu identifizieren, der mit einem Deal mehrere Bedürfnisse erfüllt. Liverpool braucht defensive Tiefe, Athletik und Verlässlichkeit. Pubill scheint alle drei Dinge zu bieten.
Das Bild im Kader ist eindeutig. Conor Bradleys Verletzungssituation sorgt auf der rechten Abwehrseite für Unsicherheit, während Liverpools Optionen in der Innenverteidigung sowohl in der Anzahl als auch im Profil weiterhin dünn wirken. Es gibt junge Spieler im Mix, aber Potenzial und Premier-League-Reife sind nicht dasselbe. Iraola braucht Fußballer, denen er schnell vertrauen kann.
Pubills Reiz ist offensichtlich. Er ist von Natur aus Rechtsverteidiger, hat aber bereits gezeigt, dass er auch als Innenverteidiger effektiv spielen kann. Das ist wichtig. Vielseitigkeit in einer Defensivreihe ist für jeden Trainer wertvoll, besonders für einen, der nach einer chaotischen Saison die Struktur wiederaufbauen will. Liverpool braucht nicht noch mehr Spezialisten, wenn diese Spezialisten anderswo Lücken hinterlassen. Sie brauchen Lösungen.
Der Kerngedanke des Artikels ist schwer zu widerlegen. Einen Spieler zu verpflichten, der realistisch zwei Positionen abdecken kann, ist kluges Handeln, besonders in einem Markt, in dem die Ablösesummen steigen, sobald ein Klub Dringlichkeit wittert. Pubill könnte den Druck in zwei Bereichen zugleich verringern und Iraola von Beginn an mehr taktische Flexibilität geben.

Foto: IMAGO
Pubill ist erst im vergangenen Sommer zu Atletico Madrid gewechselt, was einen sofortigen Transfer normalerweise schwierig macht. Klubs verpflichten Spieler nicht mit einer Kehrtwende nach einem Jahr im Sinn, es sei denn, das Angebot ist zu gut, um es abzulehnen. Trotzdem ist es gerade die Entwicklung des Spielers unter Diego Simeone, die das hier interessant macht.
Er kam häufig als Innenverteidiger zum Einsatz, spielte dort 29 seiner 36 Partien und wurde Berichten zufolge im Verlauf der Saison zu einem der stärkeren Verteidiger von Atletico. Das sagt einem zwei Dinge. Erstens hat er die körperliche und taktische Disziplin, sich anzupassen. Zweitens hat er einen der härtesten Defensivtrainer Europas davon überzeugt, dass man ihm in einer anspruchsvolleren Rolle vertrauen kann.
Das ist nicht belanglos. Viele Außenverteidiger wirken nach vorn nützlich. Deutlich weniger können nach innen gezogen werden, ohne dass die Mannschaft dadurch anfällig wird. Wenn Pubill diesen Übergang wirklich gut gemeistert hat, sollte Liverpool das bemerken.
Liverpool wurde mit mehreren Verteidigern in Verbindung gebracht, und das ist normal. Große Klubs sondieren breit. Aber es gibt einen Unterschied zwischen dem Sammeln von Namen und dem Finden des richtigen Profils. Pubill wirkt wie die Art von Spieler, die eine ernsthafte Scouting-Abteilung weit oben auf ihre Liste setzen sollte, weil Alter, Anpassungsfähigkeit und langfristiger Wert gut zusammenpassen.
Der Artikel erwähnt seine „gewaltige“ Ausstiegsklausel in Höhe von 500 Millionen Euro. Diese Zahl ist Theater, keine Bewertung. Ausstiegsklauseln in dieser Größenordnung sollen ein Zeichen setzen, nicht den wahrscheinlichen Verkaufspreis festlegen. Das relevantere Detail ist, dass Atletico nicht unter Verkaufsdruck steht, was bedeutet, dass Verhandlungen schwierig wären und die endgültige Summe deutlich über den rund 10 Millionen Pfund liegen würde, die sie gezahlt haben.
Trotzdem sollte Liverpool davor nicht zurückschrecken. Wenn der Klub glaubt, dass der Spieler wiederkehrende Probleme auf der rechten Abwehrseite und in der Innenverteidigung lösen kann, dann lässt sich auch eine hohe Ablöse leichter rechtfertigen. Genau hier trennen kluge Klubs Kosten von Wert. Ein Verteidiger im besten Fußballeralter, der zwei Positionen abdecken und Tempo für Rückwärtsbewegungen mitbringen kann, hat echten Wert.
Es gibt auch eine Eigenschaft, die im ursprünglichen Bericht heraussticht: die Beschreibung von Pubill mit „riesiger Geschwindigkeit“. Liverpools Kader hat in entscheidenden Momenten zu oft genau daran gemangelt. Im modernen Verteidigen ist Tempo kein Luxus. Es ist Grundausstattung.
Wenn Liverpool es ernst meint, Iraola eine funktionale, robuste Defensive zu geben, wirkt Pubill wie ein sinnvolles Ziel. Nicht glamourös, nicht billig, aber sinnvoll. Genau dort beginnen meistens die besten Transferentscheidungen.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































