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·30 juin 2026

Liverpool-Star für Leistung bei WM-Niederlage kritisiert

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Liverpool-Star Florian Wirtz nach Deutschlands WM-Aus unter Beobachtung

Florian Wirtz wird nach Liverpool zurückkehren, seine Weltmeisterschaft ist vorbei – und wahrscheinlich mit mehr Fragen als Antworten.

Deutschlands Niederlage im Elfmeterschießen gegen Paraguay hat die übliche nationale Ursachenforschung ausgelöst, denn genau das passiert, wenn Deutschland früher als erwartet aus einer Weltmeisterschaft ausscheidet. Die Debatte bleibt selten eng begrenzt. Es geht dann um den Trainer, die Struktur, die Kultur, die Talentförderung und zwangsläufig um die Einzelnen.


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Wirtz ist einer von ihnen.

Wirtz zeigt Qualität nach schleppendem Start

Als linker Offensivspieler in Julian Nagelsmanns Angriff in Boston stand Liverpools Nummer 7 vor der Pause lange Zeit eher am Rand des Geschehens. Paraguay ging durch einen Kopfball von Julio Enciso in Führung, und Deutschland wirkte ohne Rhythmus, ohne Überzeugung und phasenweise auch ohne Ideen.

Davon blieb auch Wirtz nicht verschont. Sein früher Distanzschuss flog deutlich drüber, und die deutschen Medien wiesen schnell darauf hin, wie losgelöst er vom Spielfluss wirkte.

Doch die zweite Halbzeit erzählte eine etwas andere Geschichte. Wirtz erhielt den Ball in besseren Räumen, zog intelligenter nach innen und lieferte dann den Moment, der Deutschland zurück ins Spiel brachte. Seine Flanke auf Kai Havertz war präzise, einladend und schwer zu verteidigen, sodass Havertz zum 1:1 einköpfen konnte.

Genau das ist das Dilemma bei Wirtz. Selbst an einem Abend, an dem er nicht dominiert, kann er trotzdem eine Spielszene entscheiden.

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Foto: IMAGO

Deutsche Medien kommen zu gemischtem Urteil

SPOX gab dem Liverpool-Offensivspieler eine 4/10 und schrieb:

„Nach einem viel zu hohen Distanzschuss in der 8. Minute lange Zeit völlig uninspiriert. Unglücklich, dass Wirtz nach Neuers Faustabwehr vor dem 0:1 nicht an den Ball kam. Danach bereitete Wirtz Havertz’ Ausgleich aber mit einer starken Flanke vor. Note: 4.“

Abendzeitung-Muenchen bewertete Wirtz ebenfalls mit einer 4 und schrieb:

„Kommt gut rein, traut sich aus der Distanz, aber der erste Versuch landet im dritten Stock (8.). In der Folge ebenfalls vom Spiel abgeschnitten. Lennart Karl, bitte melden! Darf auf dem Sofa bleiben, als Wirtz Havertz’ 1:1 vorbereitet.“

Das wirkt stellenweise hart, an anderen Stellen fair. Wirtz war nicht allein Deutschlands Problem, aber er war Teil einer Mannschaft, die in ihrer eigenen Identität nie wirklich gefestigt wirkte.

Jetzt zählt der Liverpool-Kontext

Für Liverpool ist die wichtigere Frage, was als Nächstes kommt.

Wirtz wechselt nun von der emotionalen Erschöpfung eines WM-Aus in eine neue Ära auf Vereinsebene. Andoni Iraola ist gerade als Liverpool-Cheftrainer angekommen und übernimmt einen Kader, der 2024/25 unter Arne Slot die Premier League gewann, in der darauffolgenden Saison aber deutlich abfiel.

In diesem Kontext bleibt Wirtz zentral. Seine Fähigkeit zwischen den Linien, seine Kreativität aus den Halbräumen und seine Ideen im letzten Drittel sollten ihn zu einem der Spieler machen, um die Iraola seine Mannschaft aufbaut.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

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