Anfield Index
·22 juillet 2026
Liverpool verhängt mit Merseyside Police über 400 lebenslange Sperren

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·22 juillet 2026

Liverpool hat beim Ticket-Schwarzhandel eine harte Linie gezogen, und das wurde auch höchste Zeit. Der Klub hat 432 lebenslange Sperren und 115 unbefristete Suspendierungen verhängt, nachdem eine groß angelegte Operation den illegalen Verkauf von Spieltickets ins Visier genommen hatte. Vermögenswerte im Wert von mehr als 1,2 Millionen Pfund, die mit organisierten Schwarzhändlern in Verbindung stehen, wurden beschlagnahmt – ein klarer Hinweis auf das Ausmaß eines Geschäfts, das sich viel zu lange auf Kosten der Fans bereichert hat.
Das war keine symbolische Geste für die Schlagzeilen. Es war ein koordiniertes Vorgehen zwischen dem Klub und der Merseyside Police, das auf die Geldwäsche krimineller Erträge aus illegalen Ticketverkäufen abzielte. Bei einem Klub, bei dem die Nachfrage das Angebot immer übersteigt, wird es immer Menschen geben, die Loyalität, Verzweiflung und Gewohnheit ausnutzen wollen. Liverpool hat entschieden, dass jetzt Schluss ist.

Die Zahlen sprechen für sich. In den vergangenen zwei Jahren wurden im Rahmen des umfassenderen Vorgehens gegen den Ticket-Schwarzhandel in Liverpool 145.000 Ticketkonten geschlossen. Allein in der Saison 2025/26 prüfte der Klub fast 700.000 Ticketregistrierungen. Davon wurden 67.663 mutmaßlich gefälschte Konten blockiert oder gelöscht, während weitere 121.379 noch untersucht werden.
Außerdem wurden in der vergangenen Saison 3.847 Tickets wegen verdächtiger Kaufaktivitäten storniert. Diese Plätze wurden als reguläre Eintrittskarten wieder auf den Markt gebracht, sodass mehr echte Fans eine faire Chance hatten, nach Anfield zu kommen.
Auch an Spieltagen wurde deutlich härter durchgegriffen. Der Klub erhöhte die gezielten Kontrollen an den Drehkreuzen, mit durchschnittlich 300 Überprüfungen pro Heimspiel in Anfield. Ähnliche Maßnahmen wurden bei Auswärtsspielen in der Premier League und in Europa durchgeführt. Die Absicht ist klar: dubiose Tickets und verdächtige Konten vom Stadion fernzuhalten und dem Schwarzmarkt das Leben schwerer zu machen.
Die Polizei begrüßte die gemeinsame Aktion und sagte: „Dies ist ein hervorragendes Beispiel für die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen uns und dem Liverpool Football Club zum Wohl der Fans und der Allgemeinheit.“ Sie fügte hinzu: „Wir werden immer Maßnahmen ergreifen, um echte Fans zu schützen, die Opfer von Schwarzhändlern werden, obwohl sie nichts anderes wollen, als einfach nur Tickets zu kaufen, um ihre Mannschaft zu unterstützen.“
Das beschlagnahmte Geld wurde inzwischen zwischen der Merseyside Police und dem Innenministerium aufgeteilt. Der wichtigere Punkt ist jedoch die Botschaft. Ticket-Schwarzhandel rund um Liverpool wird wie organisierte Kriminalität behandelt, weil er in der Praxis genau so aussieht. Für gewöhnliche Fans ist das ein Kampf, den es wert ist, geführt zu werden. Für die Schwarzhändler könnte die Warnung kaum deutlicher sein.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































