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·18 janvier 2026

Lobinger sticht heraus: MSV siegt 4:0 bei Stuttgart II und ist Zweiter

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Im ersten Sonntagsspiel des 20. Spieltags ist der MSV Duisburg in die Erfolgsspur zurückgekehrt und hat sich mit 4:0 beim VfB Stuttgart II durchgesetzt. Dabei spielte sich Neuzugang Lex Tyger Lobinger in den Mittelpunkt, nachdem er zunächst die Führung von Sussek vorbereitete (53.) und schließlich auch noch selbst einsetzte (72.). Mit dem ersten Auswärtssieg seit September springen die Zebras auf Platz 2.

Braune hält die Null

Die Hausherren verabschiedeten sich mit einem 2:1-Erfolg beim VfL Osnabrück in die Winterpause. Im Vergleich dazu veränderte VfB-Trainer Nico Willig seine Startelf auf drei Positionen: Anstelle von Groiß, Meyer und Sessa begannen Nothnagel, Darwich und Spalt. Auf der Gegenseite wirbelte MSV-Trainer Dietmar Hirsch seine erste Elf nach dem 0:0 gegen Viktoria Köln zum Abschluss der Hinrunde noch kräftiger durch. Neben den Neuzugängen Casar und Lobinger starteten außerdem Bulic, Dittgen, Tugbenyo und Sussek. Dafür mussten Müller, Noß, Viet, Töpken, Egerer und Heike weichen.


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Die Partie begann ohne großes Risiko beider Mannschaften. Während die Gäste von Beginn an auf Umschaltspiel über die außen setzten, waren die Hausherren bemüht, für Spielkontrolle zu sorgen. Mehr als Di Benedettos Schlenzer (16.) aus 22 Metern, der den Duisburger Kasten aber knapp verfehlte, kam in der Anfangsphase jedoch nicht zustande. Die erste Torannäherung der Gäste folgte in der 25. Minute. Allerdings setzte Sussek seinen Scherenschlag-Volley von der Strafraumkante deutlich über die Latte.

Der MSV lief nun zwar höher an, konnte sich aus dem Spiel heraus aber weiter keine Torchance erspielen. Vielmehr waren die Duisburger zum Ende der ersten Halbzeit in der Defensive gefordert. Zunächst rettete Hahn in letzter Sekunde, nachdem Darvich sich gegen die halbe Abwehrreihe durchsetzte und aus spitzem Winkel zum Abschluss kam (34.). Nur vier Minuten später scheiterte Nothnagel mit seinem Flatterball aus der Distanz an Braune. Da der MSV-Keeper den Ball aber unzureichend nach vorne klatschen ließ, stand Darvich plötzlich völlig frei, nutzte bei der Ballannahme aber seinen Arm, sodass folgerichtig abgepfiffen wurde. Der VfB blieb dran, und auch Diehl versuchte es mit einem Abschluss aus der zweiten Reihe. Doch erneut war Braune zu Stelle und wehrte zur Seite ab, sodass es torlos in die Pause ging.

Lobinger macht den Unterschied

Mit einem Doppelwechsel gingen die Hausherren den zweiten Spielabschnitt an: Diehl und Darvich wichen für Olivier und Meyer. Letzterer hatte dann auch den ersten Abschluss, scheiterte aus halblinker Position aber an Braune. Trotz der Möglichkeit der Hausherren zeigten sich die Gäste nun deutlich aktiver und gingen in der 52. Minute unter Mithilfe von VfB-Keeper Hellstern in Führung: Ein zu kurzer Querpass des Torhüters landete bei Lobinger, der gedankenschnell von rechten Seite scharf vor das Tor servierte, wo der eingelaufen Sussek nur noch seinen Fuß reinhalten musste.

Der MSV blieb jetzt dran und hatte Möglichkeiten zu erhöhen. Bei einer Dreifach-Chance blieben die Duisburger aber zunächst zweimal hängen, ehe Hellstern mit einer hervorragenden Parade den Ball um den Pfosten lenkte (65.). Nur sieben Minuten später war der VfB-Keeper aber chancenlos, als Lobinger zur verdienten 2:0-Führung traf. Nachdem Noß den Ball gewonnen hatte und den Angreifer in die Tiefe schickte, blieb dieser eiskalt und lupfte butterweich ein. Die Gäste hatten nun alles im Griff und ließen sämtliche Offensivbemühungen der Hausherren im Keim ersticken. Vielmehr setzten sie selbst den Schlusspunkt der Partie: Nach einer Ecke von Coskun setzte sich Bitter im Strafraum durch und köpfte zum 3:0 ein. Nun gelang dem MSV alles, sodass Tugbenyo nach Vorlage von Noß mit der letzten Aktion zum 4:0-Endstand einschob.

Durch den ersten Auswärtssieg seit dem 6. Spieltag haben sich die Duisburger auf den zweiten Tabellenrang geschoben, mit einem Zähler Rückstand auf den SC Verl an der Spitze. Der VfB Stuttgart II hingegen bleibt im Tabellenmittfeld auf dem elften Rang, hat am kommenden Samstag beim FC Ingolstadt aber die Möglichkeit auf einen Sprung ins Verfolgerfeld. Der MSV empfängt zeitgleich Jahn Regensburg.

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