FC Schalke 04
·18 mars 2026
Mandy Islacker beendet aktive Karriere

In partnership with
Yahoo sportsFC Schalke 04
·18 mars 2026

Babyglück für S04-Stürmerin: Mandy Islacker erwartet ihr erstes Kind. Mit ihrer Schwangerschaft beendet die 37-Jährige ihre aktive Karriere, bleibt dem Fußball der Frauen auf Schalke weiterhin in ihrer Tätigkeit im administrativen und organisatorischen Bereich erhalten.
„Die Hinrunde im S04-Trikot war für mich etwas Besonderes. Auf dem Platz aktiv zu sein, die Mannschaft zu unterstützen und Tore zu erzielen, hat mir unglaublich viel Spaß gemacht. Ich freue mich sehr auf dieses neue Kapitel“, so Islacker über ihre Zeit im königsblauen Trikot.
Seit dem 1. Juli 2025 unterstützt Islacker den Fußball der Frauen. Parallel zu ihrer Tätigkeit hinter den Kulissen war die Stürmerin weiterhin auf dem Platz aktiv: In 14 Einsätzen erzielte Islacker 32 Tore, darunter das entscheidende Tor beim 2:1-Derbysieg im Westfalenpokal gegen Borussia Dortmund. Mit 30 Ligatoren führt sie derzeit zudem die Torschützinnenliste der Westfalenliga an.
Ihr letztes Pflichtspiel bestritt die Olympiasiegerin von 2016 am 7. Dezember des vergangenen Jahres, beim 6:0-Sieg gegen Billerbeck. Islacker beendet nun ihre aktive Karriere und startet einen neuen Lebensabschnitt. Bis zu ihrer Babypause bleibt sie weiterhin im administrativen und organisatorischen Bereich tätig und wird ihre Aufgaben nach ihrer Rückkehr wieder aufnehmen.
„Mandy hat in ihrer Zeit bei uns noch einmal gezeigt, was für eine herausragende Spielerin sie ist, sowohl auf dem Platz als auch abseits davon. Ihre Tore, ihr Einsatz und ihre Erfahrung haben Team I und den Fußball der Frauen auf Schalke bereichert. Wir freuen uns sehr, dass sie dem Verein auch nach ihrer aktiven Karriere erhalten bleibt und wünschen ihr alles Gute für die bevorstehende Zeit“, so Boris Liebing, zuständig für den Fußball der Frauen auf Schalke.
Islacker kann auf eine beeindruckende und erfolgreiche Karriere zurückblicken. 2004 gab die damals 17-jährige Angreiferin ihr Bundesliga-Debüt für den FCR 2001 Duisburg. Schon in ihrem dritten Einsatz gelang ihr der erste Treffer in der höchsten deutschen Spielklasse. Zur Saison 2006/2007 wechselte die gebürtige Essenerin in ihre Heimat zur SGS Essen. Ein Jahr später schloss sie sich dem FC Bayern München an. Nach drei Spielzeiten in München kehrte die Offensivspielerin zum FCR 2001 Duisburg zurück. Über eine weitere Station beim damaligen Bundesliga-Aufsteiger BV Cloppenburg führte ihr Weg 2014 zum 1. FFC Frankfurt. Dort feierte Islacker 2015 ihren größten internationalen Erfolg: Im Finale der UEFA Women’s Champions League erzielte sie nach ihrer Einwechslung in der 66. Minute das entscheidende Tor zum 2:1-Sieg. Im selben Jahr debütierte sie auch für die deutsche A-Nationalmannschaft.
Den Höhepunkt ihrer Karriere erlebte sie 2016, als sie mit Deutschland bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro die Goldmedaille gewann. Im Sommer 2017 kehrte die Stürmerin erneut zum FC Bayern München zurück, bevor sie 2020 zum 1. FC Köln wechselte. Dort beendete sie 2023 ihre Profikarriere. Anschließend lief die ehemalige Nationalspielerin zunächst für das neu gegründete Frauenteam von Viktoria Köln auf, ehe sie sich im Winter 2025 dem VfB Stuttgart anschloss. Königsblau war ihre letzte Station auf dem grünen Rasen.
























































