RB Leipzig
·20 mai 2026
Mehr als Platz drei: Die Top-Werte der RBL-Saison

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·20 mai 2026

Die Bundesliga-Spielzeit 2025/26 ist Geschichte. Und sie endet für RB Leipzig mit dem wichtigsten sportlichen Haken: Platz drei, 65 Punkte, zurück in der Königsklasse.
Nach 34 intensiven Spieltagen stehen 20 Siege, 66 erzielte Tore und eine erneute Champions-League-Qualifikation in der Bilanz. Kein neuer Punkterekord, ja. Aber eine Saison, die viel mehr war als diese eine verpasste Marke. Eine Saison mit Wucht, mit Entwicklung, mit großen Heimsiegen – und mit mehreren Zahlen, die ligaweit ganz oben stehen.
Willi Orbán brachte es nach dem 34. Spieltag auf den Punkt: eine „sehr gute Saison“. Genau so darf man sie einordnen. Denn RBL hat nicht nur das große Ziel erreicht, sondern dabei auch in vielen Bereichen gezeigt, was diese Mannschaft ausgemacht hat: Tempo, Intensität, Offensivpower – und ein Ausnahmekönner auf dem Flügel.

66 Mal zappelte der Ball im abgelaufenen Jahr im gegnerischen Kasten. Den größten Anteil machten dabei drei Spiele aus: In der Hinrunde schenkten wir Augsburg und Frankfurt jeweils ein 6:0 ein, und im Saisonendspurt folgte in der Red Bull Arena ein 5:0-Torfestival gegen Hoffenheim – ein elementarer Sieg auf dem Weg zurück in die Champions League.
Besonders oft durften in dieser Spielzeit zwei Leipziger jubeln: Christoph Baumgartner und Yan Diomande. Baumi erzielte 13 Tore, schnürte allein viermal (!) einen Doppelpack – zuhause gegen Hamburg, Dortmund und Hoffenheim sowie in Köln.
Yan kommt auf zwölf Treffer, darunter fällt ein Dreierpack vor heimischer Kulisse gegen die SGE. Damit kürte er sich als frisch gebackener 19-Jähriger zum zweitjüngsten Dreierpacker der Bundesliga-Historie!
Zusammen verbuchten Baumi und Yan 41 Scorerpunkte, je acht Assists unterstreichen die Torgefahr unserer Offensivakteure. Damit zählen sie zu den zehn besten Scorern in dieser Saison.
Gefüttert hat sie unter anderem Kapitän David Raum, der 96 RBL-Torschüsse vorbereitete – ligaweit die meisten!

Doch während die Offensive insgesamt auf mehreren Schultern verteilt war, ragte Yan in besonderer Weise heraus. Hierzulande unbekannt, kam der Linksaußen aus der spanischen zweiten Liga in die Bundesliga und mischte diese mal so richtig auf.
In seiner Debütsaison holte er sich dreimal den Award zum "Rookie of the Month", wurde einmal "Player of the Month" und räumte zuletzt auch noch den Titel zum "Rookie of the Season" ab. Kann man mal machen!
"Yan Diomande war in der abgelaufenen Spielzeit gleich eine Bereicherung für die Bundesliga. Sein außergewöhnlich hohes Tempo, seine Brillanz am Ball, die präzisen Abschlüsse und seine Fähigkeiten im Eins-gegen-Eins haben ihn in die Lage versetzt, zwölf Tore und acht Vorlagen zum Erfolg seiner Mannschaft beizusteuern", ehrten ihn die beiden DFL-Geschäftsführer Marc Lenz und Steffen Merkel.
Seine Unberechenbarkeit in den direkten Duellen belegen auch die erfolgreichen Dribblings (145, Bestwert), mit denen er sämtliche Verteidiger vor große Probleme stellte.

Und wer so oft im Eins-gegen-Eins den Unterschied macht, ist zwangsläufig auch in vielen Zweikämpfen präsent: WM-Fahrer Yan lieferte sich ligaweit die meisten Zweikämpfe (791) und entschied mit 437 die meisten für sich. Auf Platz zwei der Bundesliga-Bestenliste folgt übrigens Willi Orbán (362).
Insgesamt bestritt die Elf von Ole Werner sage und schreibe 6.851 Zweikämpfe – und damit die meisten in der Bundesliga. 5736 davon am Boden (ebenfalls Bestwert).
Besonders bemerkenswert: Wir sind die gesamte Saison ohne einen einzigen Platzverweis ausgekommen. In der Fairnesstabelle stehen wir also ganz oben.
Und so blicken wir auf eine Spielzeit zurück, die vielleicht keinen Punkterekord brachte – aber viele starke Zahlen und unvergessene Spiele und Leistungen, die in der erneuten Champions-League-Qualifikation ihren verdienten Lohn fanden.

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