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·1 février 2026
"Mehr hatten wir nicht verdient": 1860 in der Rückrunde weiter sieglos

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Auch im dritten Spiel der Rückrunde blieb 1860 München im Duell mit Alemannia Aachen sieglos und gab dabei auch eine Führung aus der Hand. Zufrieden war Trainer Markus Kauczinski entsprechend nicht.
Über Maier (22.) und Jacobsen (54. / Elfmeter) konnten die Löwen den Rückstand durch Gindorf (18. / Elfmeter) drehen, mussten dann jedoch ein Traumtor von Schroers aus über 20 Metern hinnehmen (61.) und sich mit dem Remis zufriedengeben. "Das ist ein gerechtes Ergebnis", urteilte Trainer Markus Kauczinski nach der Partie bei "MagentaSport" und meinte: "Wir haben nicht mehr verdient, müssen damit leben und sind damit auch gut bedient." Seine Mannschaft habe Probleme damit gehabt, Aachen zu greifen. "Sie haben uns zwischendurch schön durcheinandergewirbelt."
Vor allem Schroers bekamen die Löwen nicht unter Kontrolle. "Wir haben dann einfach viel zu viele Bälle verloren und Risiko gespielt, wo man keins muss. Das war dann auch insgesamt nicht gut genug, um zu gewinnen", sagte der 55-Jährige, der mit dem Spiel "überhaupt nicht zufrieden" war und vom "schlechtesten Auftritt" in diesem Jahr sprach: "Wir haben nicht die Basics auf den Platz gebracht, haben uns das Leben selbst schwer gemacht, waren zu verspielt und zu kompliziert." Zwar hätte es bei Fouls gegen David Philipp und Sigurd Haugen durchaus einen Elfmeter geben können, doch das wollte der Löwen-Coach nicht als Ausrede gelten lassen.
Positiv war das Comeback von Sigurd Haugen, der trotz eines noch nicht vollständig verheilten Kieferbruchs spielte. Die Entscheidung, den Stürmer für den Kader zu nominieren, sei beim Abschlusstraining gefallen, "weil er ohne Angst mit dem Kopf bei den Standards hingegangen ist." Mit dem Auftritt des Norwegers war Kauczinski zufrieden: "Man hat gesehen, dass er uns guttut und diese gefährlichen Momente hat. Er hat auch einmal fast selbst abgeschlossen hat. Dann gab es diese Situation, wo er durch ist. Das sind die Momente, die uns guttun. Was er mit seiner Power und Energie bringt, hilft uns unheimlich weiter!"
Haugen selbst berichtete, dass es sich "gut angefühlt" habe, wieder zu spielen. "Ich wollte unbedingt das Tor schießen und einen schönen Torjubel mit der Maske haben. Aber nicht heute." Mit der Maske sei das Sichtfeld zwar ein wenig eingeschränkt, "aber es ist entweder das oder gar nichts. Die Maske schützt mich. Ohne sie könnte ich nicht spielen. Das Risiko wäre zu groß." Bis der Kieferbruch ausgeheilt ist, werde es noch vier bis fünf Wochen dauern. Schon vorher will 1860 in die Erfolgsspur zurückkehren, um den Anschluss nach oben nicht zu verlieren. Vor den Sonntagsspielen liegen die Löwen sechs Punkte hinter Rang 3. Gegen den VfB Stuttgart II soll nächsten Samstag nun der erste Sieg der Rückrunde her.









































