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·19 mars 2026
"Mehrfache Verstöße": FIFA bestraft israelischen Fußballverband

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·19 mars 2026

Der IFA muss 150.000 Schweizer Franken Strafe zahlen und bei drei FIFA-Heimspielen ein Antidiskriminierungs-Transparent zeigen. Eine Suspendierung lehnte die FIFA ab.
Die Disziplinarkommission der FIFA hat den israelischen Fußballverband (IFA) aufgrund "mehrfacher Verstöße" gegen seine Antidiskriminierungsverpflichtungen bestraft. Wie der Weltverband am Donnerstag bekannt gab, muss der Verband eine Geldstrafe in Höhe von 150.000 Schweizer Franken (rund 165.000 Euro) zahlen und bei den nächsten drei Heimspielen bei A-Wettbewerben der FIFA ein großes Transparent mit dem Schriftzug "Fußball vereint die Welt - Nein zu Diskriminierung" präsentieren.
Ein Bericht der Disziplinarkommission kam zu dem Schluss, dass der IFA es versäumt habe, "wirksame Maßnahmen gegen Beitar Jerusalem" wegen "anhaltenden und gut dokumentierten rassistischen Verhaltens" zu ergreifen. Im Oktober 2024 hatte der palästinensische Fußballverband der FIFA Vorwürfe der Diskriminierung durch die IFA gemeldet, woraufhin diese eine Untersuchung einleitete.
Der Weltverband entschied sich nicht für die vom palästinensischen Fußballverband geforderte Suspendierung der IFA. In einer ausführlichen Entscheidung, die von der Disziplinarkommission veröffentlicht wurde und mehrere rassistische Vorfälle im israelischen Fußball auflistete, wurde jedoch festgestellt, dass die IFA es versäumt habe, "die satzungsmäßigen Ziele der FIFA einzuhalten".
Die Disziplinarkommission hob die "mangelhaften und inhaltlich unzureichenden" Sanktionen gegen den israelischen Verein Beitar wegen rassistischen und diskriminierenden Verhaltens hervor. "Die Fans haben sich an anhaltendem und gut dokumentiertem rassistischem Verhalten beteiligt", hieß es in dem Bericht über die Beitar-Anhänger.
Die FIFA gab zudem nach einer separaten Untersuchung bekannt, dass keine Maßnahmen gegen die IFA wegen der Vorwürfe, wonach israelische Vereine mit angeblichem Sitz im besetzten Westjordanland an israelischen Ligen teilnehmen, ergriffen werden.









































