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·4 janvier 2026
Müller zurück in München: Warum sein Herz weiter für Bayern schlägt

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·4 janvier 2026

Thomas Müller ist weit weg von der Säbener Straße – und doch näher dran als viele andere. Die Bayern-Ikone, die ihre Karriere in der MLS bei den Vancouver Whitecaps fortsetzt, nutzte die Winterpause in Nordamerika für eine Rückkehr in die Heimat. München, Familie, alte Weggefährten – und natürlich der FC Bayern.
In seinem monatlichen Newsletter ließ der Weltmeister von 2014 tief blicken. „Die Winterpause habe ich in München verbracht. Familie und Freunde treffen, zurück ins gewohnte Umfeld“, schrieb Müller. Dass dabei auch bayerische Pflichttermine nicht fehlen durften, versteht sich fast von selbst. „Das Erste, was ich mir gegönnt habe? Eine Leberkassemmel. Logisch.“
Neben privaten Momenten zog es den 36-Jährigen auch sportlich zurück in alte Gefilde. Eisstockschießen, Eishockey – und schließlich auch ein Besuch in der Allianz Arena. „Einen Besuch bei den alten Bayern-Kollegen gab’s ebenfalls“, berichtete Müller. Ausgerechnet beim 2:2 gegen Mainz war er live im Stadion, doch der Eindruck vom Rekordmeister blieb klar positiv.
„Das Team hat die Bundesliga fest im Griff“, so Müller, der seinem Herzensverein für den weiteren Saisonverlauf Großes zutraut. Seine Einschätzung fällt dabei gewohnt selbstbewusst aus: Für den FC Bayern sei in diesem Jahr „alles möglich“. Worte, die zeigen, wie stark die emotionale Verbindung auch nach dem Abschied vom Profikader geblieben ist.
Sportlich richtet Müller den Blick jedoch längst wieder nach vorne – und nach Übersee. Mit den Vancouver Whitecaps verpasste er in der abgelaufenen Saison nur knapp den großen Wurf. Im MLS-Finale unterlagen die Kanadier Inter Miami mit 1:3. Für Müller kein Grund, den Kopf hängen zu lassen.
„Das MLS-Finale haben wir verloren. Aber schon Tage danach gab es die Kampfansagen für 2026 im Team-Chat: Wir greifen wieder an“, schrieb der Routinier. Die Vorbereitung auf die neue Saison beginnt Mitte Januar – ausgerechnet in Marbella. „Nicht ganz ums Eck von Vancouver, aber die Bedingungen sind exzellent“, so Müller mit einem Augenzwinkern.
Seine Rolle sieht er dabei klar definiert: vorangehen, Verantwortung übernehmen, Standards setzen. „Ich will meinen Körper fit machen und die Mannschaft mitnehmen. Nach der Weihnachtspause muss man wieder reinfinden – körperlich und teamtaktisch. Das Orchester muss sich wieder einstimmen.“
Ob in München oder Vancouver: Thomas Müller bleibt Thomas Müller. Führungsspieler, Identifikationsfigur – und jemand, der den FC Bayern trotz räumlicher Distanz nie ganz loslässt.
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