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·15 mai 2026
Nach dem Aufstieg: So plant Schalke für die Bundesliga

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·15 mai 2026

Nach dem Aufstieg in die Bundesliga laufen beim FC Schalke 04 die Planungen für die neue Saison bereits auf Hochtouren. Vor allem in der Defensive sehen die Verantwortlichen offenbar noch großen Handlungsbedarf.
Beim FC Schalke 04 laufen die Planungen für die Bundesliga bereits auf Hochtouren. Wie die WAZ berichtet, wollen die Verantwortlichen um Sportvorstand Frank Baumann und Kaderplaner Maximilian Lüftl den Aufstieg nutzen, um den Kader gezielt zu verstärken – vor allem in der Defensive. Trotz einiger Baustellen soll es dabei aber keinen kompletten Umbruch geben.
Im Tor setzen die Königsblauen weiterhin auf Kontinuität. Loris Karius bleibt die klare Nummer eins, zudem soll Kevin Müller möglichst über den Sommer hinaus gehalten werden. Der Keeper ist aktuell vom 1. FC Heidenheim ausgeliehen.
Auch in der Innenverteidigung plant Schalke nur mit kleineren Veränderungen. Nikola Katic gilt intern als absolut bundesligatauglich und soll weiterhin die Rolle des Abwehrchefs übernehmen. Hasan Kurucay bleibt ebenfalls gesetzt. Timo Becker könnte dagegen wieder dauerhaft ins Zentrum rücken, was auf eine mögliche Rückkehr zur Dreier- beziehungsweise Fünferkette hindeutet. Trotzdem suchen die Schalker laut WAZ noch einen zusätzlichen Innenverteidiger – allerdings ausdrücklich „für die Spitze und nicht für die Breite“.
Für einige Defensivspieler wird die Luft dagegen dünner. Tomas Kalas spielt in den Planungen offenbar keine Rolle mehr und soll den Verein verlassen. Auch Felipe Sanchez und Steve Noode besitzen wohl nur geringe Perspektiven. Mertcan Ayhan würde Schalke zwar gerne halten, attraktive Angebote für den 19-Jährigen könnten die Verantwortlichen jedoch zum Nachdenken bringen.

Foto: IMAGO
Großen Handlungsbedarf gibt es auf den Außenverteidigerpositionen. Rechts wird ein neuer Stammspieler gesucht, da Becker künftig wieder zentral verteidigen soll. Adrian Gantenbein gilt eher als Backup. Auch die Zukunft von Finn Porath ist offen. Auf der linken Seite bleibt Moussa Ndiaye zwar Wunschlösung, eine feste Verpflichtung vom RSC Anderlecht wäre jedoch teuer. Anton Donkor soll den Klub verlassen. Zudem ist auch die Zukunft von Vitalie Becker offen, da sein Vertrag nur noch bis 2027 läuft.
Im Mittelfeld vertraut Schalke grundsätzlich weiter auf Ron Schallenberg und Soufiane El-Faouzi. Allerdings gilt El-Faouzi inzwischen als begehrter Transferkandidat. Offensiv bauen die Königsblauen auf Kenan Karaman, Adil Aouchiche und Dejan Ljubicic. Im Sturm herrscht dagegen Unsicherheit: Die Zukunft von Edin Dzeko, Moussa Sylla und Christian Gomis ist offen. Klar ist jedoch: Schalke will den Kader sowohl in der Spitze als auch in der Breite bundesligatauglich aufstellen.
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