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·3 janvier 2026
Nach dem Groß-Abschied: BVB-Coach Kovac wird emotional

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·3 janvier 2026

Borussia Dortmund verliert mit Pascal Groß einen erfahrenen Führungsspieler. Trainer Niko Kovac erklärt offen, warum ihn der Abschied persönlich trifft und weshalb der BVB im Mittelfeld nicht nachlegen wird.
Der Abschied von Pascal Groß bei Borussia Dortmund ist offiziell – und er hinterlässt nicht nur sportlich, sondern auch menschlich Spuren. Der 34-Jährige kehrt im Winter zu seinem Ex-Klub Brighton & Hove Albion zurück. Während sich Groß mit emotionalen Worten von den Schwarz-Gelben verabschiedete, machte BVB-Trainer Niko Kovac deutlich, wie sehr ihn dieser Abgang persönlich bewegt.
„Das tut mir persönlich sehr weh, denn ich habe ihn sehr geschätzt – als Menschen, aber auch als Spieler“, erklärte Kovac im Trainingslager in Marbella offen. Gleichzeitig betonte der 54-Jährige, dass die Entscheidung gemeinsam und im Sinne des Spielers getroffen worden sei. Groß habe zuletzt nicht mehr die Einsatzzeiten erhalten, die er sich erhofft hatte – ein entscheidender Faktor mit Blick auf dessen großes Ziel. „Sein erklärtes Ziel ist die WM. Und wir sind dann so verblieben, dass wir ihm keine Steine in den Weg legen wollen“, so Kovac weiter.
Auch sportlich hatte sich die Rolle von Pascal Groß zuletzt verändert. Im System des neuen Trainers spielte der erfahrene Mittelfeldmann kaum noch eine tragende Rolle, jüngere oder dynamischere Spieler wie Felix Nmecha oder Marcel Sabitzer zogen an ihm vorbei. Für einen Profi mit WM-Ambitionen war das ein klares Signal – und letztlich der Auslöser für die Rückkehr in die Premier League.
Kovac hob dennoch die Bedeutung von Groß für die Mannschaft hervor. Gerade zu Beginn seiner Amtszeit habe der Routinier eine wichtige Rolle gespielt, sei stets professionell und motiviert gewesen. „Er war immer motiviert, er war ein Vollprofi. So jemanden wünscht sich jeder Trainer“, sagte der BVB-Coach. Umso schwerer sei ihm der Abschied gefallen. Dennoch sei er überzeugt, richtig gehandelt zu haben: „Deshalb denke ich, dass es die richtige Entscheidung ist, dass er geht.“
Sportlich wird der BVB den Abgang nicht kompensieren. Kovac stellte klar, dass es im zentralen Mittelfeld keinen Ersatz geben werde. Mit Jobe Bellingham, Felix Nmecha, Marcel Sabitzer und auch Salih Özcan sehe er den Kader ausreichend besetzt.









































