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·10 mars 2026

Nach fünf sieglosen Spielen: BTSV trennt sich von Backhaus

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Eintracht Braunschweig hat die Konsequenzen aus der Negativserie der letzten Wochen gezogen und sich mit sofortiger Wirkung von Cheftrainer Heiner Backhaus getrennt. Das gaben die Löwen am Dienstagnachmittag bekannt. Auch Co-Trainer Julius Schell muss gehen.

"Uns fehlte die Überzeugung"

Seit fünf Spielen nicht gewonnen, nur noch einen Punkt vor einem direkten Abstiegsplatz und nur aufgrund der minimal besseren Tordifferenz nicht Drittletzter: Es läuft derzeit nicht bei Eintracht Braunschweig. Überhaupt konnte der BTSV, der am Samstag in letzter Minute den 1:1-Ausgleich beim Spiel in Paderborn kassierte, in dieser Saison erst sieben Partien für sich entscheiden, während es auf der anderen Seite bereits 13 Niederlagen setzte. Nur Schlusslicht 1. FC Magdeburg hat noch häufiger verloren (16 Mal), liegt aber nur drei Zähler hinter den Löwen, die mit 26 Punkten den 15. Tabellenplatz belegen. Dass Heiner Backhaus nochmal die Wende einleiten würde, daran glaubten die Verantwortlichen nicht mehr - und stellten den 44-Jährigen am Dienstagnachmittag mit sofortiger Wirkung frei.


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"Wir haben die Entwicklung und Leistung der Mannschaft in den vergangenen Wochen stetig beobachtet und analysiert. Nach vielen Gesprächen – sowohl mit dem Trainerteam als auch mit Heiner persönlich – fehlt uns die Überzeugung, den eingeschlagenen Weg in dieser personellen Konstellation erfolgreich fortzusetzen", sagt Sport-Geschäftsführer Benjamin Kessel. Demnach sei die Entscheidung nicht aufgrund eines einzelnen Spiels getroffen worden, "sondern wegen der zuletzt ausbleibenden Weiterentwicklung der Mannschaft". Kurios: Noch am Vormittag hatte die Eintracht für Freitag zur Spieltags-Pressekonferenz mit Backhaus eingeladen - diese wird nun ohne ihn stattfinden.

Punkteschnitt von 1,0

Backhaus hatte das Traineramt erst im Sommer von Alemannia Aachen kommend übernommen und wollte bei der Eintracht einen dominanten Ballbesitzfußball etablieren, was aber nicht gelang. Insgesamt stand der 44-Jährige in 26 Pflichtspielen an der Linie - bei einem Punkteschnitt von 1,00. In der Mitteilung des BTSV blickt Backhaus auf "sehr intensive" Monate in Braunschweig zurück und zeigt sich für diese Zeit "von Herzen" dankbar. "Ich habe immer versucht, der Mannschaft in der herausfordernden 2. Bundesliga Halt, Struktur und Überzeugung zu geben." Letztlich jedoch ohne den nötigen sportlichen Erfolg.

"Mein Dank gilt den Spielern und dem Trainerteam für das vertrauensvolle Miteinander sowie allen Fans und Mitarbeitenden des Vereins, die uns und mich persönlich seit dem Sommer eng begleitet haben." Der 44-Jährige zeigt sich "zu einhundert Prozent" davon überzeugt, "dass der Klassenerhalt mit der einmaligen Unterstützung der Fans gelingt. "Denn die Jungs haben nicht nur die Qualität, sondern auch das Herz für diese Liga."

Nachfolger noch offen

Bereits vor dem Spiel in Paderborn hatte Backhaus zu einem möglichen Abschied gesagt: "Dann werde ich mich aufrichtig und dankbar verabschieden. Wir haben alle Modalitäten schon geklärt. Es wird keine Schlammschlacht mit mir geben, sondern es wird eine saubere Übergabe geben. Ich werde mich bei meinem Nachfolger melden und ihm meine Impulse geben." Wer den BTSV in den verbleibenden neun Partien zum Klassenerhalt führen soll, ist noch offen. Über die Nachfolgeregelung wollen die Niedersachsen "zeitnah" informieren, wie es heißt. Vorerst übernehmen die beiden Co-Trainern Marc Pfitzner und Marcel Goslar.

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