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·14 janvier 2026
Nach Maresca-Aus: Brisantes Detail im Chelsea-Machtkampf enthüllt

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Nach mehreren internen Konflikten über den Umgang mit verletzten Spielern griff Chelsea zu ungewöhnlichen Maßnahmen und schickte sogar den Medizinchef direkt an die Seitenlinie. Wenig später mündete der Machtkampf mit Trainer Enzo Maresca in der Trennung.
Chelsea hat im vergangenen Winter zu außergewöhnlichen Mitteln gegriffen, um die Kontrolle über den Umgang mit verletzten Spielern zu behalten – und geriet dabei in einen offenen Machtkampf mit dem damaligen Trainer Enzo Maresca. Nach Informationen der Daily Mail Sport hatte der Italiener mehrfach medizinische Empfehlungen ignoriert und Profis, die gerade aus Verletzungspausen zurückgekehrt waren, länger eingesetzt als vom Klub vorgesehen. Zwei anschließende Rückfälle sollen die Vereinsführung schließlich zum Handeln gezwungen haben.
Als Konsequenz wurde Performance-Direktor Bryce Cavanagh, ein früherer FA-Funktionär und renommierter Sportwissenschaftler, direkt in die technische Zone beordert. Seine Aufgabe: Maresca während der Spiele an die vereinbarten Belastungs- und Auswechselpläne zu erinnern und sicherzustellen, dass die stufenweise Rückführung der Spieler eingehalten wird.
In Einzelfällen durfte Cavanagh zwar auch empfehlen, Akteure länger auf dem Feld zu lassen – doch die Maßnahme machte deutlich, wie sehr das Vertrauen in den Trainer bereits gelitten hatte. Der Konflikt eskalierte weiter, als Chelsea Maresca sogar einen formellen Brief geschickt haben soll, um ihn an seine Verantwortung im Umgang mit der medizinischen Abteilung zu erinnern.
Wenige Wochen später kam es zur Trennung. Rückblickend gilt der ungewöhnliche Einsatz des Medizinchefs an der Seitenlinie als sichtbares Symbol dafür, wie stark die Spannungen zwischen Trainerstab und Klubführung am Ende waren. Aktuell rangiert Chelsea in der Premier League nur auf Platz acht. Unter dem neuen Trainer Liam Rosenior, der einen Vertrag bis 2032 unterschrieb, gelang zuletzt in der dritten Runde des FA Cups ein klarer 5:1-Erfolg beim Zweitligisten Charlton Athletic.
Vertrauensverlust: Warum Chelsea Maresca nicht mehr freie Hand ließ









































