Nur die Raute
·13 avril 2026
Nach Pannen-Auftritt: Polzin nimmt HSV-Verteidiger in Schutz!

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·13 avril 2026

Ausnahmslos alle Feldspieler des HSV zeigten beim 0:4 gegen den VfB Stuttgart eine enttäuschende Leistung. Den bittersten aller Abende erlebte Warmed Omari.
Der 25-Jährige, der nach seinem Sommer-Transfer von Stade Rennes einen blitzsauberen Saisonstart erwischte, fand nach langer Verletzungspause bislang nicht zu alter Stabilität zurück. In Stuttgart erreichte seine Formkrise nun ihren vorläufigen Höhepunkt. Sowohl Bild als auch kicker bestraften seine Leistung mit der Schulnote 6.
Die Chronologie: Vor dem 0:2 brachte Omari seinen Teamkollegen Albert Grønbaek mit einem Hochrisiko-Zuspiel am eigenen Strafraum in die Bredouille. „Anscheißer-Ball“ würde man in der Kreisliga dazu sagen. „Das darf dir in der Bundesliga nicht passieren – im eigenen Ballbesitz so einen Ball herzuschenken“, bemängelte auch Cheftrainer Merlin Polzin im Anschluss.
Doch bei diesem Aussetzer blieb es nicht. Einen weiteren haarsträubenden Fehlpass ließ Ermedin Demirovic nur wenige Minuten später ungenutzt. Zudem verursachte Omari den Foulelfmeter, den Deniz Undav beim Stand von 0:3 deutlich über das Tor setzte. Zusätzliches Pech hatte er, als er einen Distanzschuss von Bilal El Khannouss unglücklich zum 0:4 abfälschte.

Foto: Getty Images
Trotz der Kritik vermied Polzin jedoch jede Form von öffentlicher Demontage. „Wir können unser Ziel nur gemeinsam erreichen. Wir werden nicht kritisch auf den Einzelnen schauen. Wir werden Warmed unterstützen“, stellte der 35-Jährige auf der späteren Pressekonferenz klar. Besonders wichtig sei dabei die Haltung des Spielers selbst: „Er hat einen sehr hohen Anspruch an sich selbst.“
Die in den vergangenen Wochen zunehmenden Patzer von Omari blieben beim HSV allerdings nicht unbemerkt. Gründe dafür sucht Polzin auch im Umfeld: „Es ist für ihn das erste Mal, dass er außerhalb seiner Heimat lebt und spielt.“
Gleichzeitig vertraut der Verein dem komorischen Nationalspieler weiterhin voll und ganz. Erst im Winter zog der HSV die Kaufoption und verpflichtete ihn langfristig. Dennoch wächst der Druck: Mit der Rückkehr von Nicolás Capaldo dürfte Omari im Nordderby gegen Werder Bremen (Samstag, 15.30 Uhr) zunächst auf der Bank Platz nehmen.









































