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·19 mai 2026
Nach Poker mit dem 1. FC Köln: Eric Martel wechselt offenbar nach Mainz

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Simon Bartsch
19 Mai, 2026
Am Montagabend folgte der wohl letzte offizielle Auftritt im Dienst des 1. FC Köln. Eric Martel kam in Begleitung seiner Frau zur Abschlussfeier der Geißböcke. Nun steht offenbar sein nächster Arbeitgeber fest. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet, wechselt der 24-Jährige zum Ligakonkurrenten aus Mainz,
Eric Martel wechselt wohl nach Mainz (Foto: Lars Baron/GettyImages)
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134 Pflichtspiele stand Eric Martel für den 1. FC Köln auf dem Platz. Der Sechser entwickelte sich beim FC zum Leader, zum Leistungsträger, genoss das Vertrauen sämtlicher Trainer. In der vergangenen Spielzeit stagnierte die Entwicklung jedoch ein wenig. Und so ist es durchaus verständlich, dass Martel einen neuen Reiz in seiner Karriere setzen will. „Ich habe mich dennoch dazu entschieden, dieses Kapitel zu beenden und eine neue Herausforderung anzunehmen. Es war mir eine große Ehre, für diesen besonderen Verein spielen zu dürfen“, schrieb Martel am Sonntag auf Instagram. Diese neue Herausforderung heißt 1. FSV Mainz, wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet. Martel wird also auch in der kommenden Spielzeit Bundesliga spielen. Wohlgemerkt nur Bundesliga, nicht etwa international.
Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass die Rheinhessen eine insgesamt starke Rückrunde gespielt haben, diese für sich gesehen als Fünfter beendeten, an die Leistungen der Vorsaison erinnerten und somit in der kommenden Saison wohl wieder nach dem europäischen Geschäft streben. Ein Ziel, das man sich für den FC wünscht, aber nach realistischer Einschätzung und Beobachtung der aktuellen Spielzeit dann doch noch ein sehr gutes Stück weit entfernt sein dürfte. Dennoch erscheint die Herausforderung Mainz auf den ersten Blick nicht wie der ganz große Karriereschritt. Beim FC hätte man den Vertrag gerne verlängert. „Wir standen mit Eric in den vergangenen Wochen und Monaten in engem, regelmäßigem Austausch und haben ihm ein faires sowie wertschätzendes Angebot unterbreitet“, sagte FC-Geschäftsführer Thomas Kessler. Dieses wertschätzende Angebot entsprach aber nicht mehr dem des vergangenen Sommers.
Damals wollten die Geißböcke den Kontrakt unbedingt verlängern, streckten sich für den ehemaligen Kapitän der U21-Nationalmannschaft. Gerade auf der Position der „Holding Six“ herrscht bekanntlich kein Überangebot an deutschen Talenten mit großem Potenzial. Das entfaltete Martel in dieser Spielzeit aber viel zu selten. Und so muss irgendwann die Idee gereift sein, dass der Spieler dann doch nicht unersetzbar sei – selbst, wenn das einen ablösefreien Abgang bedeutet. Der FC hat sich schon im Winter nach Alternativen umgeschaut, auch interessante gefunden, aber nicht verpflichten können. Martel hatte dagegen schon im vergangenen Sommer den Wechselwunsch gehegt. Wie berichtet gab es aber nicht den erhofften Abnehmer und so blieb der Spieler beim FC. Nun gehen Verein und Spieler getrennte Wege, die sie in der kommenden Spielzeit mindestens zwei Mal wieder zusammenführen werden.







































