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·9 février 2026
Nach Treffer gegen Ex-Klub: BVB-Star Brandt spielte für Wolfsburg einst nicht nur Fußball

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Lang ist es her. Julian Brandt (29) trug zweieinhalb Jahre das Trikot des VfL Wolfsburg. Am vergangenen Samstag (7. Februar) kehrte der Mittelfeldmann von Borussia Dortmund für 90 Minuten an seine alte Wirkungsstätte zurück. Dabei hat er für die Grün-Weißen einst nicht nur Fußball gespielt.
Volkswagen Arena, 38. Minute. Julian Ryerson (28) bringt von der linken Seite eine Ecke in den Strafraum des Gegners. Im Stile eines „Kopfballungeheuers“ schädelt Brandt die Kugel zum 1:0 für den BVB in die Maschen des Wolfsburger Tores. Keeper Kamil Grabara (27) ist zwar noch mit den Händen am Ball, vermag den Einschlag jedoch nicht zu verhindern.
Ein besonderer Treffer – in vielerlei Hinsicht. Brandt erzielte zwar sein bereits 76. Tor in der Bundesliga, aber die Führung gegen die „Wölfe“ war erst sein drittes per Kopf. Für die Schwarz-Gelben hatte er sogar noch nie zuvor einen Kopfball versenkt. Zuvor netzte er noch im Dress von Bayer Leverkusen in den Jahren 2016 (gegen Darmstadt) und 2018 (gegen Frankfurt).
Bevor er im Januar 2014 bei der Werkself anheuerte, lief Brandt allerdings für den VfL Wolfsburg auf. Vom FC Oberneuland aus seiner Bremer Heimat wechselte er einst in die VW-Stadt. „Es ist schon sehr lange her, dass ich hier gespielt habe. Es war natürlich überwiegend in der Jugend“, zitiert die Bild-Zeitung den Ballkünstler der Borussia.
Doch er bereitete sich in Wolfsburg nicht nur auf seine Karriere als Berufsfußballer vor. „Ich kenne hier alles, weil ich auch selber hier gearbeitet habe“, kramt Brandt tief in seinen Erinnerungen. Bei den Grün-Weißen verdiente er sich etwas Geld dazu. „Ich habe nach der Schule tatsächlich in der VfL-Arena im Fanshop gearbeitet und habe Wölfis verkauft“, verrät der 48-malige Internationale, der seit 2019 für den BVB spielt. Das Vereins-Maskottchen der Wolfsburger lässt sich im Fanshop bspw. als kleine Plüsch-Variante käuflich erwerben.
Mehr als ein Jahrzehnt später schießt Brandt seinen Ex-Klub tiefer in den Bundesligakeller. Der VfL ist als 15. punktgleich mit Werder Bremen auf Relegationsrang 16.









































