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·11 juillet 2026

Nach WM-Debakel: Matthäus empfiehlt Klopp diese neuen DFB-Talente

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Nach dem blamablen WM-Aus fordert Lothar Matthäus einen radikalen Neuanfang beim DFB. Der Rekordnationalspieler nennt mehrere junge Talente, die Jürgen Klopp beim Umbruch der Nationalmannschaft eine Chance geben sollte.

Nach dem enttäuschenden WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft fordert Lothar Matthäus einen konsequenten Neustart. Für den Rekordnationalspieler steht fest, dass der DFB künftig deutlich stärker auf junge Spieler setzen muss – und er hat bereits konkrete Namen im Kopf.


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Matthäus empfiehlt Klopp diese DFB-Talente

Sollte Jürgen Klopp tatsächlich neuer Bundestrainer werden, sieht Matthäus in ihm den idealen Mann für den Umbruch. „Klopp sei der beste Mann, um auf die zahlreichen Zukunftsfragen richtige Antworten zu finden“, schreibt der Weltmeister von 1990 in seiner Bild-Kolumne und ist überzeugt, dass der 59-Jährige „perspektivisch denken“ werde.

Trotz aller Veränderungen dürften erfahrene Nationalspieler wie Joshua Kimmich, Jonathan Tah oder Nico Schlotterbeck weiterhin wichtige Rollen spielen. Auch Florian Wirtz und Jamal Musiala seien unverzichtbare Eckpfeiler für die Zukunft.

Darüber hinaus fordert Matthäus frisches Personal. „Aber es wird sicher auch viele neue Namen geben, die Startelf-Chancen bekommen“, betont er. Zu den Kandidaten zählt er Finn Jeltsch, Robert Ramsak, Yann Aurel Bisseck, Kevin Schade und Adin Licina. Zudem empfiehlt er Tom Bischof und Nicolò Tresoldi, die aus seiner Sicht bereits bei der Weltmeisterschaft hätten berücksichtigt werden sollen. Auch das erst 16 Jahre alte Top-Talent Kenneth Eichhorn traut Matthäus langfristig den Sprung in die Nationalmannschaft zu.

Kritik übt der 65-Jährige auch an den Entscheidungen von Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann. So habe er nicht nachvollziehen können, warum Said El Mala nach der verletzungsbedingten Abreise von Lennart Karl nicht nachnominiert wurde.

DFB-Umbruch: Matthäus nennt weitere Baustellen

Neben personellen Veränderungen fordert Matthäus aber auch strukturelle Reformen. „An Talenten mangelt es uns nicht.“ Entscheidend sei vielmehr, diese besser auszubilden und konsequenter zu fördern. Zudem müsse wieder stärker auf das Leistungsprinzip gesetzt werden.

Besonders im Nachwuchsbereich sieht er Defizite: „Wir müssen zurück zu unseren Tugenden, die deutsche Nationalmannschaften immer stark gemacht haben.“ Mehr Zweikampfhärte und eine einheitliche Spielidee vom Jugend- bis in den Profibereich seien aus seiner Sicht zentrale Voraussetzungen, damit Deutschland künftig wieder um Titel mitspielen kann.

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