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·16 avril 2026

Nachteil gegen PSG? Das sagen Kompany und Eberl zum Wermutstropfen für die Bayern

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Der FC Bayern München steht nach einer epischen Fußballschlacht im Halbfinale der Champions League und darf sich zurecht für das beeindruckende Weiterkommen gegen den spanischen Spitzenklub Real Madrid feiern lassen.Mit Paris Saint-Germain wartet in der nächsten Runde der Königsklasse allerdings die nächste schwere und vermutlich noch höhere Hürde. Die Franzosen wirken sattelfest und scheinen rechtzeitig für die heiße Endphase der Spielzeit 2025/26 in Topform zu geraten.

Für Bayern-CEO Jan-Christian Dreesen ist der Titelverteidiger im Duell der leichte Favorit: "Wir sind einer der Aspiranten. Es geht jetzt gegen PSG. Die haben souverän zweimal gewonnen und sind die Vorjahressieger. Wenn einer der Favorit ist, dann ist das Paris Saint-Germain."


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Ausgerechnet jetzt muss der deutsche Rekordmeister auf seinen großen Taktgeber an der Seitenlinie verzichten.

PSG-Hinspiel ohne Cheftrainer: Kompany muss Gelbsperre absitzen

Cheftrainer Vincent Kompany darf ohne Frage als großer Erfolgsarchitekt der Münchner in der laufenden Spielzeit bezeichnet werden. Doch ausgerechnet jetzt, im so wichtigen Hinspiel des Champions-League-Halbfinals gegen PSG, fehlt der starke Mann von außen. Grund dafür ist, dass Kompany am Mittwochabend kurz vor dem Pausenpfiff seine dritte Gelbe Karte im laufenden Wettbewerb kassiert hat und nun für ein Spiel gesperrt wird.

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Vincent Kompany | S. Mellar/GettyImages

In der 43. Minute echauffierte sich der Belgier aufgrund eines vermeintlichen Foulspiels von Real-Star Antonio Rüdiger an seinem Schützling Josip Stanisic. Die Aktion, die den Münchner Verteidiger auf dem Rasen zurückließ und Rüdiger ungestraft davonkam, gefiel dem Bayern-Coach überhaupt nicht, worauf er sich beschwerte. In der Folge erzielte Kylian Mbappé das 3:2 für Real Madrid.Doch der lautstarke Beschwerderuf kam bei den Offiziellen gar nicht gut an. Schiedsrichter Slavko Vincic zückte den Gelben Karton für Kompany – und das hat bittere Folgen für das Aufeinandertreffen mit PSG.

Bayern-Coach findet Gelb-Regelung zu streng

"Da müssen wir halt im ersten Spiel in Paris ohne mich an der Linie auskommen."Vincent Kompany (DAZN)

Kompany zeigte sich nach Spielende am DAZN-Mikro überrascht von seiner Verwarnung. Und empfand sie als "nicht richtig": "Ich finde die Entscheidung nicht richtig. Wenn man schaut, was auf dem Platz passiert, wie viele Leute da auch meckern und was sagen. Ich versuche, immer respektvoll zu bleiben und das war ich auch. Aber das war so schnell und jetzt bin ich gesperrt. Ich glaube, es ist auch normal in dieser Phase, dass ich da etwas sage. Unser Spieler sitzt auf dem Boden. Die Gelbe kam viel zu schnell für mich, ich war da überrascht."

Dass es nach der dritten Gelben Karte für Spieler und Trainer in der Königsklasse zu einer Spielsperre kommt, hält Kompany für "zu streng". Zumal durch das neue Format auch mehr Spiele ausgetragen werden, ehe das Kartenkontingent vor dem Halbfinale gelöscht wird.Zwölf für den FC Bayern, um genau zu sein. Kompany hatte in der Ligaphase gegen Arsenal und Eindhoven schon eine Verwarnung kassiert."Ich finde, dass es in diesem neuen Champions-League-Format so viele extra Spiele gibt und trotzdem ist es so streng. Bei drei Gelben Karten bist du schon gesperrt. Für die Spieler gilt das ja genauso."

Eberl von Kompany-Sperre überrascht

Immerhin hatte es keinen der vier vorbelasteten Bayern-Spieler erwischt. Umso überraschter war Sportvorstand Max Eberl, als er beim DAZN-Interview von der Kompany-Sperre erfuhr. "Wir haben gesagt: 'Großartig, kein Spieler ist gesperrt' - und jetzt ist der Trainer gesperrt? Um Gottes Willen!", so der 52-Jährige.Die Freude am Weiterkommen wollte sich Eberl aber nicht nehmen lassen: "Gerade freue ich mich extrem, da wird Vinny eine Lösung hinbekommen. Ja, es ist ärgerlich, aber es trübt meine Freude nicht groß."

Die Halbfinaltermine

Die Münchner müssen also nun auf ihren Starcoach verzichten und das Hinspiel am Dienstag, dem 28. April, ohne ihn von der Seitenlinie aus überstehen. Das erste Halbfinal-Aufeinandertreffen dieser beiden Spitzenteams, die sich in beeindruckender Form befinden, findet dabei auswärts im Pariser Prinzenpark statt. Im Rückspiel in der Münchner Allianz Arena am 6. Mai darf Kompany dann auch wieder selbst auf der Trainerbank der Bayern Platz nehmen und seine Mannen nach vorne peitschen.

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