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·16 janvier 2026

Nächstes Eintracht-Spektakel! Wildes Remis in Bremen mit Last-Minute-Jubel

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Im ersten Spiel des neuen Spieltags in der Bundesliga hatte es Werder Bremen, zurzeit in der Krise steckend, mit Eintracht Frankfurt zu tun. Die Hessen hatten zuletzt einige Schwierigkeiten und schafften es nicht, sich in der Defensive kompakt genug zu zeigen. 

Ein Beispiel: In den beiden Spielen nach der Winterpause haben die Hessen sechs Gegentore kassiert. Das ist natürlich absolut ausbaufähig, zumal sich die individuellen Fehler wieder einmal häuften. Doch Gegner Bremen hatte auch seine Probleme in den letzten Spielen. Deswegen war es ein Spiel, in dem beide unter Beobachtung standen.


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Irres Duell zwischen Bremen und Frankfurt

Ein Last-Minute-Treffer von Ansgar Knauff rettet Eintracht Frankfurt: Die zuletzt unzufriedenen Hessen haben in einem Spektakel in Bremen mit großer Mühe noch einen Punkt mitgenommen. Der Knauff traf in der vierten Minute der Nachspielzeit zum 3:3 (1:1)-Endstand. Sowohl die SGE als auch Werder warten damit weiter auf ein Erfolgserlebnis im Jahr 2026, bei beiden Klubs nahm zuletzt die Unruhe zu.

Die SGE ging zunächst zweimal in Führung. Die neue Sturmhoffnung Arnaud Kalimuendo erwischte die Werder-Defensive nach 50 Sekunden noch im Tiefschlaf und traf geschickt mit der Fußspitze zur frühen Führung. Es war der erste Treffer der Winter-Leihgabe von Nottingham Forest im Eintracht-Trikot. Im zweiten Durchgang brachte Nnamdi Collins (56.) die Gäste zum zweiten Mal in Führung, nachdem die Bremer zwischendurch durch Justin Njinmah (29.) zurückgeschlagen hatten. Nach dem Ausgleich von Jens Stage (78.) folgte Jovan Milosevics (80.) großer Moment, ehe die Eintracht noch einmal eine Antwort hatte.

Werder belohnte sich mit dem Punkt für seinen Kampf und wischte die Unruhe der vergangenen Tage mit Berichten über eine schlechte Stimmung in der Kabine beiseite. Champions-League-Teilnehmer Frankfurt um Coach Dino Toppmöller lässt weiter die spielerische Selbstverständlichkeit vermissen, die sich die Verantwortlichen erwarten. 39 Gegentore bedeuten den schlechtesten Wert der Liga.

Sowohl die Bremer als auch die Eintracht gingen nach den jüngsten Negativerlebnissen angespannt in die Partie. Die Trainer reagierten höchst unterschiedlich: Während Steffen seiner Startelf vom 0:3 in Dortmund vertraute, wechselte Toppmöller gleich auf vier Positionen nach dem 2:3 in Stuttgart. Das Spiel brauchte dann keine Anlaufzeit.

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Foto: Getty Images

Vor dem frühen Gegentor ließ erst Stage seinem Gegenspieler Ritsu Doan zu viel Platz im Halbraum, dann kam Yukinari Sugawara nicht richtig in den Zweikampf mit Nathaniel Brown und Kalimuendo reagierte schließlich schneller als Amos Pieper. Kalimuendo war Anfang Januar verpflichtet worden, die Eintracht sicherte sich auch eine Kaufoption, die bei rund 27 Millionen Euro liegen soll.

Werder reagierte wütend auf die kalte Dusche und versuchte zunächst die Gäste über die Flügel zu knacken. Die erste echte Chance resultierte dann aber aus einem Konter mit Steilpass von Stage auf den schnellen Njinmah, der am Tor vorbeischoss (20.). Neun Minuten später machte es der 25-Jährige besser – der Ausgleich war zu diesem Zeitpunkt verdient.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie umkämpft, die Eintracht nutzte dann Bremer Probleme im Spielaufbau zur erneuten Führung. Werder drängte danach auf den Ausgleich und hatte durch Njinmah auch eine exzellente Gelegenheit (69.). Danach überschlugen sich die Ereignisse.

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