Nagelsmann nach Ghana-Sieg: „Mannschaft macht sich das Leben schwer“ | OneFootball

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·30 mars 2026

Nagelsmann nach Ghana-Sieg: „Mannschaft macht sich das Leben schwer“

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Die deutsche Nationalmannschaft gewann am Montagabend mit 2:1 gegen Ghana. Es war kein Gala-Spiel, aber eines, in dem man einige Erkenntnisse mitnehmen konnte. Julian Nagelsmann sprach nach dem Spiel über die Eindrücke. 

Kai Havertz brachte die DFB-Elf gegen Ghana in Führung, er traf souverän vom Punkt. Deniz Undav sorgte mit seinem Siegtreffer dafür, dass die deutsche Auswahl zwei Siege aus zwei Spielen feiern konnte. Was dazwischen passierte, das war teilweise gut, teilweise aber auch zu behäbig.


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Entsprechend war Julian Nagelsmann nach dem Spiel der DFB-Auswahl gegen Ghana nicht nur begeistert, wie er bei ARD mitteilte.

Nagelsmann spricht über Ghana-Spiel

„Ich finde, das Spiel ist aus unserer Sicht gut gelaufen. Aus verschiedenen Gründen. Wenn wir unser Spiel durchziehen und taktisch diszipliniert sind, dann sind wir auch richtig gut. So wie in den ersten 25 Minuten, da haben wir den Gegner laufen lassen. Sie hatten keinen einzigen Konter. Dann wurde es schwieriger, weil wir ein bisschen ungeduldig wurden, haben sehr viel Freestyle gespielt. Da haben wir manchmal nicht die Ballsicherheit gehabt, um eben diesen Freestyle zu spielen“, so Nagelsmann.

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Foto: Getty Images

Und weiter: „Unter diesen Umständen sind wir dann auch anfällig für Konter. Wenn wir in diesem Freestyle spielen, dann sind wir aber auch nicht diszipliniert genug, uns fehlt die Klarheit. Das passt nicht zu jedem Spieler. Aber wir haben uns daraus befreit. Die Mannschaft macht sich dann das Leben selber schwer. Das Spiel von Ghana ist darauf ausgelegt, die drei Spieler da vorne ins Tempo zu schicken. Für das Turnier ist das natürlich ein Punkt, da ist die Hitze, da sind die weiten Wege ein Punkt. Wichtig ist, dass wir nicht zwei, drei Gegentore kriegen, weil wir zu viel wollen.“

Das Gegentor stieß dem Bundestrainer ein wenig sauer auf: „Die Positionierung war nicht ideal. Wir verlieren dann die Mannbindung, dazu geht Josha Vagnoman auf den Ballgewinn, aber er muss ihn natürlich eher ablaufen. Wir schauen da gar nicht, wo die Gegenspieler sind.“ Es gibt also noch viel zu tun.

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