Nur die Raute
·31 mars 2026
Neue Chance für HSV-Star? Ghana feuert Coach nach DFB-Pleite!

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·31 mars 2026

Nach der Niederlage gegen Deutschland hat sich Ghana von Nationaltrainer Otto Addo getrennt. Auch ein HSV-Profi ist betroffen.
Der Auftritt bei der 1:2-Pleite in Stuttgart war zwar respektabel, aber scheinbar nicht genug. Der ghanaische Fußballverband (GFA) zog damit die Reißleine nach zuletzt schwachen Ergebnissen.
In einer offiziellen Mitteilung heißt es: „Der GFA hat sich mit sofortiger Wirkung vom Cheftrainer Otto Addo getrennt. Der Verband möchte Otto Addo herzlich für seinen Beitrag zum Team danken und wünscht ihm viel Erfolg bei seinen zukünftigen Vorhaben.“
Die Entwicklung kommt nicht überraschend. Bereits vor der Partie gegen Deutschland hatte Addo selbst eingeräumt: „Mein Job ist immer in Gefahr. Aber wenn man sich als Trainer darüber Sorgen macht, dann ist es ohnehin vorbei.“ Die sportliche Bilanz spricht für sich: Seit seinem Comeback im März 2024 holte der gebürtige Hamburger nur acht Siege aus 22 Begegnungen, zuletzt setzte es vier Niederlagen in Serie. Wenige Wochen vor dem WM-Auftakt braucht Ghana also einen neuen Trainer!

Foto: Getty Images
Für HSV-Profi Ransford Königsdörffer könnte das eine gute Nachricht sein. Der 24-Jährige genoss unter Addo nicht das leichteste Standing. Für die aktuelle Länderspielpause wurde er nur nachnominiert und absolvierte letztlich mickrige 20 Spielminuten. Zuvor hatte er fast anderthalb Jahre auf eine Berufung warten müssen – trotz starker Aufstiegssaison mit dem HSV inklusive 17 Torbeteiligungen.
Spieler wie Routinier Jordan Ayew, Abdul Fatawu (beide Leicester City) und Prince Adu (Viktoria Pilsen), die im Ligabetrieb auf deutlich niedrigerem Niveau als Königsdörffer agieren, erhielten in der jüngeren Vergangenheit stets den Vorzug. „Im Sturm ist es bei uns ein enges Rennen, denn gerade dort haben wir ein Überangebot – mit vielen ähnlichen Spielertypen wie Ransi, die vielleicht die Nase einen Tick vorn haben“, erklärte Addo zuletzt im Interview mit der Funke-Mediengruppe.
Möglicherweise bewertet der neue Nationaltrainer Ghanas diese Situation grundlegend anders. Ein starker Saisonendspurt mit dem HSV würde Königsdörffers WM-Chancen in jedem Fall erhöhen.









































