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·23 avril 2026

Neuer-Comeback zur WM? Völler lässt Hintertür weiter offen

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Rudi Völler hat in der Torwart-Debatte der deutschen Nationalmannschaft für neue Dynamik gesorgt. Der DFB-Sportdirektor stärkte zwar Oliver Baumann demonstrativ den Rücken, ließ gleichzeitig aber eine kleine Hintertür für ein mögliches Comeback von Manuel Neuer offen.

Im Gespräch mit Sky stellte Völler zunächst unmissverständlich klar, dass Baumann aktuell die Nummer 1 im DFB-Tor ist. „Jetzt haben wir mit Oliver Baumann einen absoluten Top-Torwart, der sich das total verdient hat“, erklärte der 66-Jährige.


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Der Hoffenheimer habe eine starke Saison gespielt und sei ein verlässlicher Rückhalt. Entsprechend betonte Völler: „Dem sollten wir vertrauen.“

Neuer bleibt ein Sonderfall

Trotz dieser klaren Positionierung wollte Völler das Kapitel Manuel Neuer jedoch nicht vollständig schließen. Der langjährige Bayern-Kapitän sei „der beste Torwart, den der Planet in den letzten 50 Jahren gesehen hat“, so der DFB-Funktionär.

Auf die Frage, ob Neuer bei der kommenden Weltmeisterschaft definitiv keine Rolle mehr spielen werde, antwortete Völler vielsagend: „Normalerweise nicht.“

Eine Formulierung, die Raum für Interpretationen lässt.

Comeback derzeit unwahrscheinlich

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Foto: IMAGO

Fakt ist: Neuer hatte nach der Heim-EM 2024 seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt und bislang selbst keine Ambitionen auf eine Rückkehr erkennen lassen.

Auch Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte zuletzt deutlich gemacht, dass ein Comeback aktuell kein Thema sei.

Dennoch zeigt Völlers Aussage, dass im Fußball selten etwas endgültig ist. Sollte eine außergewöhnliche Situation eintreten, zum Beispiel eine Verletzung von Baumann unmittelbar vor dem Turnier, scheint ein überraschendes Comeback des 40-Jährigen zumindest nicht komplett ausgeschlossen.

Im Moment aber gilt: Oliver Baumann ist die Nummer eins – und Manuel Neuer bleibt vorerst nur eine theoretische Option im Hintergrund.

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