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·27 mai 2026

Neuer stark, aber nicht fehlerfrei – Urbig drängt: Die Saison-Bilanz der FCB-Keeper

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Im Bayern-Tor stand auch in dieser Saison Kapitän Neuer wieder im Fokus. Auch wenn er nicht immer fehlerfrei blieb, fährt der mittlerweile 40-Jährige dank seiner Top-Leistungen als Nummer eins mit zur WM. Mit reifen Auftritten konnte auch Urbig überzeugen. Der Youngster zeigte dabei sein Potenzial als künftiger Neuer-Nachfolger. Das LIGABlatt mit dem letzten Teil der FCB-Saison-Zeugnisse. 

Manuel Neuer: Der Kapitän bleibt auch mit 40 Jahren eine der prägendsten Figuren des Rekordmeisters. Sportlich blickt er einmal mehr auf eine erfolgreiche Saison zurück, die mit dem Double letztlich auch gekrönt wurde. In den wichtigen Spielen in der Königsklasse, wie zum Beispiel im Viertelfinal-Hinspiel gegen Real Madrid, zeigte er mit herausragenden Leistungen, dass er weiterhin zu den ganz großen Keepern im Weltfußball gehört. Neben den positiven Aspekten schlichen sich aber auch hin und wieder Patzer in sein Spiel, unter anderem im Rückspiel gegen Real Madrid. Wie die vergangenen Jahre auch schon, hatte er auch in der abgelaufenen Spielzeit immer wieder mit muskulären Problemen zu kämpfen, was ihm auch das DFB-Pokalfinale kostete. Im Endspurt der Saison stand er dann medial vor allem wegen seiner DFB-Rückkehr in den Vordergrund, welche letztlich mit der WM-Nominierung als Nummer 1 sich auch tatsächlich bestätigte. Mit seiner Erfahrung und zweifelsohne noch vorhandenen Klasse wird er der Nationalmannschaft guttun. Auch die Bayern-Fans dürfen sich nach der Vertragsverlängerung auf ein weiteres Jahr mit dem Routinier freuen. (Note: 2)


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Jonas Urbig: Anfangs hatte man noch die Befürchtung, dass der junge Keeper nicht genügend Einsatzzeiten bekommen würde. Nachdem Neuer aber immer wieder verletzungsbedingt ausfiel, kam der 22-Jährige wettbewerbsübergreifend auf solide 20 Einsätze. Bekam zwar 21 Gegentore, konnte jedoch siebenmal die Null halten. In den vergangenen Monaten hat auch er einen Sprung gemacht und ist in seiner Entwicklung zweifelsohne vom Perspektivspieler zum potentieller Stammkeeper nach der Ära Neuer aufgestiegen. Die etatmäßige Nummer zwei zeigte in seinen Auftritten viele Elemente des modernen Torwartspiels. Erwähnenswert dabei ist seine unbekümmerte und mutige Spielweise, die für einen jungen, noch unerfahrenen Keeper nicht selbstverständlich sind. Eine Top-Saison wurde zwar nicht mit der Kader-Nominierung für die WM gekrönt. Dennoch nimmt ihn Bundestrainer Nagelsmann als Trainingstorhüter mit, was zeigt, dass man auch beim DFB in naher Zukunft mit dem Youngster plant. (Note: 2)

Sven Ulreich: Hinter Neuer und Urbig kam die etatmäßige Nummer drei in der kompletten Spielzeit nur zu einem Einsatz gegen Bayer Leverkusen. Dennoch bleibt der Routinier in seiner Rolle, vor allem abseits des Platzes, für die Mannschaft wichtig. Wie Neuer auch wird er dem Rekordmeister für eine weitere Saison erhalten bleiben, wobei seine Einsatzzeiten weiterhin gering ausfallen werden. (ohne Bewertung)

Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images

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