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·4 août 2026

Newcastle kennt Dortmunds Preis für Nmecha

Image de l'article :Newcastle kennt Dortmunds Preis für Nmecha

30 Millionen hat Borussia Dortmund 2023 für Felix Nmecha bezahlt. 120 Millionen ruft der Klub inzwischen auf – eine Zahl, die abschrecken sollte. Bei Newcastle United wirkt das offenbar nicht.

Was L’Équipe berichtet

Die französische Sportzeitung meldet, die Magpies hätten Nmecha als klar definiertes Ziel für die Zentrale ausgemacht. Hintergrund ist der sich abzeichnende Abgang von Bruno Guimarães zum FC Arsenal, kolportiert werden 90 Millionen Euro ohne Boni. Newcastle kenne die grundsätzlichen Bedingungen des BVB bereits.


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Was in dem Bericht fehlt: ein Angebot. Konkrete Verhandlungen werden nicht belegt, Zahlen zu einer Ablöseforderung nennt L’Équipe nicht. Englische und deutsche Berichte weichen an diesem Punkt voneinander ab – von „ersten Sondierungen“ bis „noch keine Gespräche“ ist alles vertreten.

Die Ausgangslage in Zahlen

Warum Dortmund gar nicht muss

Sportdirektor Ole Book hat Ende Mai in der „Sport Bild“ jeden Verkauf ausgeschlossen: Nmecha werde auch in der kommenden Saison für den BVB spielen, das sei der klare Plan. Er nannte ihn einen der besten Mittelfeldspieler Deutschlands.

Das ist keine Verhandlungsrhetorik, sondern Kaderlogik. Neben Nmecha hat Niko Kovač für die Zentrale nur Jobe Bellingham und Marcel Sabitzer als etablierte Optionen. Wer Anfang August seinen wichtigsten Sechser verkauft, kauft keinen Ersatz mehr, sondern eine Notlösung.

Newcastle könnte zahlen – die Verkäufe von Sandro Tonali und Anthony Gordon spülten fast 200 Millionen in die Kasse. Können und dürfen sind aber zwei verschiedene Dinge, wenn der Verkäufer einen Vertrag bis 2030 in der Schublade hat.

Eine alte Spur, ein neuer Sommer

Neu ist das Interesse nicht. Schon 2023 stand Nmecha bei den Magpies auf der Liste, damals entschieden sie sich für Tonali. Vergangenen Sommer hätten rund 60 Millionen gereicht. Nach einer Saison als Herzstück der Dortmunder Zentrale und einem WM-Turnier, bei dem er zu den wenigen deutschen Lichtblicken zählte, sind es doppelt so viele.

Wer bei Nmecha zu lange überlegt, zahlt beim nächsten Anlauf jedes Mal drauf. Das weiß in Newcastle inzwischen vermutlich auch der Letzte.

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